Festival

Wiesbadener Kulturpreis für die Fototage

Das Festival findet künftig alle drei Jahre statt im Wechsel mit Darmstadt.

Die Wiesbadener Fototage werden in diesem Jahr von der Landeshauptstadt mit dem „Preis zur Förderung des kulturellen Lebens“, dem Kulturpreis, ausgezeichnet. Dies entschied die Jury nach Mitteilung der Stadtverwaltung unter dem Vorsitz des Kulturdezernenten Axel Imholz (SPD) einstimmig.

Zur Jury gehörten neben dem Kulturdezernenten die kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Rathausfraktionen (Dorothea Angor, Hartmut Bohrer, Gabriele Enders, Dr. Klaus-Dieter Lork, Wilfried Lüderitz, Hendrik Schmehl, Claudia Spruch) und der Kulturamtsleiter Jörg-Uwe Funk. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird für besondere Leistungen auf den Gebieten Bildende Kunst, Musik, Literatur oder Darstellende Kunst vergeben.

Ziel der Wiesbadener Fototage ist es, die zeitgenössische Fotografie stärker in das Licht der Öffentlichkeit zu bringen und durch die Präsentation von professionellen, hochwertigen Fotoarbeiten unter einem Themenschwerpunkt die künstlerische Beschäftigung mit dem Medium darzustellen.

Die Wiesbadener Fototage, die 2019 zum elften Mal stattfanden, suchen den intensiven Kontakt mit dem Publikum und wollen den Zugang zum Medium Fotografie so direkt wie möglich gestalten: Aus diesem Grund wird auch kein Eintritt genommen.

Die 2002 ins Leben gerufenen Fototage verstehen sich als Festival und Diskussionsforum mit nahem Kontakt zu den Künstlern und ihren Arbeiten. Deshalb sind die Anwesenheit von Ansprechpartnern, Fotografengesprächen und Führungen genauso wichtig wie die Begleitung der Ausstellungen durch einen Katalog.

Die zuletzt biennal stattfindenden Fototage werden zukünftig triennal, im Wechsel mit den Darmstädter Tagen der Fotografie und „Ray“, stattfinden.

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