1. Startseite
  2. Rhein-Main
  3. Wiesbaden

Wiesbadener Kirchengemeinden spenden durch Corona weniger Geld für Brot für die Welt

Erstellt:

Von: Madeleine Reckmann

Kommentare

Dekanat verweist auf dritthöchste Summe in Hessen und Nassau. Das Hilfswerk fördert 1800 Projekte.

Das Evangelische Dekanat Wiesbaden hat im vergangenen Jahr 49 642,18 Euro an Spenden und Kollekten für das weltweit tätige Hilfswerk Brot für die Welt eingenommen. An Heiligabend legten die Mitglieder über 40 000 Euro und an Erntedank fast 8700 Euro in die Kollektenkasse. Unter allen Dekanaten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) ist dies das drittbeste Ergebnis. EHKN-weit wurden 900 816,14 Euro eingenommen. Dies teilt das Dekanat mit Verweis auf den Jahresbericht mit. Brot für die Welt ist das Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen.

Die hohen Zahlen täuschen nicht darüber hinweg, dass die Spenden in den Corona-Jahren 2020 und 2021 gesunken sind. Da weniger Gottesdienste stattfanden oder sie nicht mehr so gut besucht waren, fallen die Kollekten deutlich kleiner aus. Die EKHN hat 2020 4,4 Millionen Spenden und Kollekten für Brot für die Welt erhalten. Das ist ein Minus von mehr als 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 2021 fielen sie noch schwächer aus.

„Wir danken allen Spenderinnen und Spendern, die auch gemeinsam mit Brot für die Welt ihre große Solidarität für die Menschen im globalen Süden gezeigt haben. “, sagt Claudia Hadj Said, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit für Brot für die Welt in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck. Bundesweit wurde die Arbeit von Brot für die Welt 2021 mit mehr als 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Minus von 13,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr (2020: 76,8 Millionen Euro).

Aktuell fördert das Hilfswerk gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen rund 1800 Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit in fast 90 Ländern. mre

Auch interessant

Kommentare