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Wiesbadener Katholiken wollen klimaneutral werden

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Von: Madeleine Reckmann

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Kirchengemeinden arbeiten gemeinsam daran, bei Mobilität und Energie umzudenken.

Opferkerzen recyceln und Energie sparen - das sind erste Ideen, wie die katholische Kirche in Wiesbaden ihren CO2-Abdruck reduzieren möchte. Die Gemeinden hätten sich vorgenommen, klimaneutral zu werden, schreibt das Bistum Limburg. Haupt- und Ehrenamtliche haben dafür Schöpfungsleitlinien erstellt, die von der Kirchenleitung und den Einrichtungen mitgetragen werden. Multiprofessionelle Teams arbeiten an der Umsetzung. Nachhaltiges Handeln soll als Schwerpunkt etabliert und Achtsamkeit für die Schöpfung verankert werden. Die drei Pfarreien, die Jugendkirche Kana und weitere katholische Einrichtungen hatten sich 2019 zur Klima AG zusammengeschlossen. Die Beteiligten seien überzeugt, dass der Kampf gegen den Klimawandel nur gemeinsam erfolgreich sein werde.

Als Themenfelder wurden benannt: Beschaffung und Abfall, Biodiversität, Bildung und gesellschaftliche Verantwortung, Mobilität, Spiritualität, Energie, Wasser und Gebäude, Klimaanpassung. Konkret bedeutet das, dass sich das tägliche Verhalten ändern muss, etwa kann man beim Einkauf Herstellungsbedingungen, Transport und Entsorgung beachten und regionale Waren und Dienstleister bevorzugen, Lebensräume für Pflanzen und Tiere schaffen, umweltfreundliche Fortbewegungsmittel nutzen, Fahrgemeinschaften einrichten. „Der Zustand von Gottes Schöpfung fordert uns als Christinnen und Christen heraus zu handeln“, so Renée Jaschke, Leiterin der Netzwerkgruppe. mre

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