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Wiesbadener Hochschule eröffnet Nachhaltigkeitsbüro

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Von: Madeleine Reckmann

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Anlaufstelle für Studierende und Personal soll Forschung schneller umsetzbar machen.

Die Hochschule Rhein-Main möchte nachhaltiger werden. Damit dies gelingt, hat sie ihre interne Struktur umgebaut. Pünktlich zum hessischen Tag der Nachhaltigkeit stellt die Hochschule heute mit einem Festakt ihr Nachhaltigkeitsbüro vor. Studierende und Mitarbeiter:innen der Hochschule erhielten so feste Ansprechpartner:innen für Fragen rund um neue Ideen und Projektvorschläge, erklärt Professor Andreas Brensing, der seit März 2022 außer für Forschung und Transfer auch Vizepräsident für Nachhaltigkeit ist.

Das mit einer halben Stelle besetzte Büro soll auch Kooperationen mit externen Partnern oder mit anderen Hochschulen organisieren. Wenn also künftig Studierende in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Klimauhr am Hauptbahnhof entwerfen, hat auch die Mitarbeiterin aus dem Nachhaltigkeitsbüro ihre Finger im Spiel. Zusätzlich wurden fünf weitere halbe Stellen geschaffen, die mit dem neuen Büro verflochten sind. Sie sollen in den Bereichen Lehre, Aktivitäten außerhalb des Lehrplans und nachhaltiges Bauen und Sanieren die Nachhaltigkeitsagenda im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen besser verankern, berichtet Brensing. Ihm zufolge hat der Klimaschutz jedoch aufgrund der Dringlichkeit Priorität. Dennoch soll es nicht nur etwa um Umwelttechnik gehen. Der Nachhaltigkeitsgedanke soll alle Fächer wie die Betriebswirtschaftslehre thematisch erweitern.

Diese neue Struktur ist vom Land mit 1,5 Millionen Euro gefördert worden. Sie soll unter anderem helfen, die Gebäude auf dem Campus am Kurt-Schumacher-Ring in Wiesbaden klimafreundlicher zu machen. Ende des Jahres sollen erste Ergebnisse zu sehen sein. Im Rahmen des heutigen Festakts wird auch ein Apfelbaum gepflanzt: Als Zeichen der Nachhaltigkeit.

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