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Wiesbaden

Wiesbadener CDU-Politiker im Verdacht, bestechlich zu sein

  • Madeleine Reckmann
    vonMadeleine Reckmann
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Bernhard Lorenz im Visier der Generalstaatsanwaltschaft

Der CDU-Politiker und Rechtsanwalt Bernhard Lorenz steht wiederholt im Fokus staatsamtlicher Ermittlungen. Jetzt gibt es den Verdacht, dass er als Mandatsträger bestechlich gewesen sein soll. Es geht um den Grundstücksverkauf Wilhelmstraße 1 in den Jahren 2013/14, in dessen Zusammenhang die Staatsanwaltschaft Wiesbaden seit fünf Jahren untersucht, ob sich die verantwortlichen Politiker etwas zuschulden kommen ließen.

Die Stadt hatte das prominente Grundstück an die Projektentwicklungsgesellschaft OFB, eine Tochter der Helaba, verkauft, um darauf ein Stadtmuseum bauen zu lassen, was nie zustande kam. Der Deal wurde zum Teil rückabgewickelt. Kritiker:innen halten ihn für faul, da das Grundstück unter Marktwert den Besitz gewechselt haben soll. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue gegen die früheren Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU) und Sven Gerich (SPD), den früheren Wirtschaftsdezernenten Detlev Bendel (CDU) und den früheren CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernhard Lorenz sowie weitere Mitarbeiter:innen der Landeshauptstadt. Bislang ohne Ergebnisse.

Jetzt wird bekannt, dass darüber hinaus die Generalanwaltschaft Frankfurt im Zusammenhang mit dem Grundstücksverkauf gegen Lorenz ermittelt. Wie ein Sprecher bestätigt, gehe es bei dem Wiesbadener Stadtverordneten um den Verdacht der Mandatsträgerbestechlichkeit. In diesen Fällen ist die Generalstaatsanwaltschaft zuständig. Zu weiteren Details wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Wie Lorenz der FR sagte, hat er im August von dem Ermittlungsverfahren gegen ihn erfahren. Im Herbst seien seine Kanzlei und Privaträume von der Staatsanwaltschaft durchsucht worden. Die Ermittlungen stützten sich auf die These, dass die OFB ihn, Lorenz, bestochen habe. Zur Tarnung soll er andere Mandate angenommen haben. „Sie werden nichts finden“, ist sich Lorenz sicher.

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