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Im Susanna-Prozess ging es einen Raub, den der Angeklagte Ali B. im April des vorigen Jahres begangen haben soll.

Aussage

Prozess in Wiesbaden: Zeuge bezichtigt Ali B. des Raubes

Ali B. soll im April 2018 einen Mann im Wiesbadener Kurpark überfallen und ausgeraubt haben.

Der mutmaßliche Mörder der Mainzer Schülerin Susanna, Ali B., soll im April des vorigen Jahres einen Mann im Wiesbadener Kurpark überfallen und ausgeraubt haben. Zwei Männer hätten ihn um Zigaretten gebeten, sagte ein Zeuge am Mittwoch vor dem Landgericht Wiesbaden. Anschließend hätten sie ihn angegriffen und mit einem Messer bedroht. Sie hätten ihm seine Tasche und sämtliche Wertgegenstände abgenommen. „Ich hatte Angst“, sagte der 22-Jährige. Ali B. habe ihm mit dem Messergriff auf den Kopf geschlagen, ihn gewürgt und ihn gezwungen, seine Hose auszuziehen. Dabei sei ihm die Flucht gelungen.

Im Gerichtssaal identifizierte der Zeuge – wie schon bei der Polizei – den Angeklagten Ali B. als Angreifer. Auch der Name „Ali“ sei während der Tat gefallen. Das Opfer erlitt Verletzungen an Kopf und Auge sowie Würgemale am Hals.

Vergewaltigung bestritten 

„Ich gehe seitdem nicht mehr in den Kurpark“, berichtete der Mann, der nach dem Überfall in einem Krankenhaus behandelt worden war. Der irakische Flüchtling Ali B. soll die 14 Jahre alte Susanna im Mai 2018 in Wiesbaden vergewaltigt und ermordet haben.

Zum Prozessauftakt hatte er zugegeben, Susanna getötet zu haben. Die Vergewaltigung bestritt er. Am 3. Juli soll das Urteil gegen den 22-jährigen Ali B. fallen. Zuvor werden voraussichtlich am 26. Juni die Plädoyers gehalten. (dpa)

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