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Neben Mietwohnungen ist im neuen Quartier am Gräselberg auch Wohneigentum geplant.
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Neben Mietwohnungen ist im neuen Quartier am Gräselberg auch Wohneigentum geplant.

Wiesbaden

Wiesbaden: Wohnungen für 1000 Menschen im neuen Quartier

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft entwickelt mit dem „Kärntner Viertel“ in Biebrich ein neues Wohnquartier. In über 200 Mietwohnungen gibt es auch etliche für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen.

Auf einem rund 7,5 Hektar großen Areal mit dem Namen „Gräselberg – Auf den Eichen“ entsteht das „Kärntner Viertel“, das die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft (GWW) entwickelt. In vier Abschnitten werden insgesamt 217 Mietwohnungen gebaut, 82 davon sind öffentlich geförderte Wohnungen. Laut GWW-Sprecherin Alexandra May sind letztere Wohnungen nicht nur für Menschen mit niedrigen, sondern auch mit mittleren Einkommen gedacht.

Zu den Mietwohnungen kommen Reihenhäuser, die später als Wohneigentum verkauft werden, sowie eine Kindertagesstätte. Rund 1000 Menschen sollen einmal hier in insgesamt 400 Wohneinheiten ein Zuhause finden. „Die ersten beiden Bauabschnitte mit insgesamt 161 Mietwohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen werden bereits 2023 bezugsfertig sein“, sagt GWW-Geschäftsführer Thomas Keller in einer Mitteilung. Das Investitionsvolumen für die ersten beiden Abschnitte beläuft sich den Angaben zufolge auf knapp 40 Millionen Euro.

Die Wohnbaugesellschaft hat ein Mobilitätskonzept für das Wiesbadener Kärntner Viertel erarbeitet

Das neue „Kärntner Viertel“ ist laut der Wohnbaugesellschaft sowohl über Fuß- als auch Radwege an seine Umgebung angebunden. Zudem befinden sich Bushaltestellen in fußläufiger Reichweite. Auch soll es im Quartier Carsharing-Angebote und E-Lastenräder zum Ausleihen geben.

„Es wurde ein Mobilitätskonzept erarbeitet, in dem sich alle Elemente einer umwelt- und klimaschonenden Verkehrsinfrastruktur wiederfinden“, sagt GWW-Geschäftsführer Thomas Keller. So seien außerdem sowohl im öffentlichen Bereich als auch in den Mehrfamilienhäusern eine Vielzahl an Fahrradstellplätzen vorgesehen. Auch seien eine große Anzahl an Ladestationen für Elektromobilität vorgesehen. „Das Mobilitätskonzept für das neue Stadtquartier liefert viele gute Gründe, das eigene Auto einfach mal stehen zu lassen oder vielleicht sogar gar darauf zu verzichten“, so Keller.  

Auch Nahwärme soll es in dem neuen Wohnquartier der GWW geben

Das gesamte Viertel wird laut GWW mit CO2-armer Nahwärme versorgt. Die Mehrfamilienhäuser der ersten Bauabschnitte erfüllten den KfW-55 ee-Standard und überträfen damit die gesetzlichen Vorgaben zur Energieeinsparung deutlich, heißt es. Teile der Dächer werden mit Photovoltaikanlagen ausgestattet.

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