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Wiesbaden wettet wieder

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Karl-Heinz Böhm.
Karl-Heinz Böhm. © dpa

Mindestens 91?407 Euro müssen die Bürger für Äthiopien spenden, damit Wiesbaden die Städtewette gewinnt. Anlass ist das 30-jährige Bestehen der Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“.

Von Ralf Munser

Mindestens 91?407 Euro müssen die Bürger für Äthiopien spenden, damit Wiesbaden die Städtewette gewinnt. Anlass ist das 30-jährige Bestehen der Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“.

Die Hilfsorganisation „Menschen für Menschen“ startet zu ihrem 30-jährigen Bestehen wieder eine Städtewette – und Wiesbaden ist erneut dabei. Die Spenden aus dieser Aktion sollen für den Bau neuer Schulen in Äthiopien eingesetzt werden.

„Ich wette, dass mindestens jeder dritte der 274?222 Einwohner von Wiesbaden in der Zeit bis 9. Juni einen Euro spendet“, sagte Oberbürgermeister Helmut Müller (CDU) beim Start der Wette am Freitag. Sie ist gewonnen, wenn mindestens 91?407 Euro für das aktuelle Bildungsprojekt der Stiftung gespendet wurden. Als Wettpaten stehen dem Oberbürgermeister in den nächsten Tagen ZDF-Moderatorin Babette Einstmann und der ehemalige Sportreporter Rolf Töpperwien zur Seite.

Verliert der Oberbürgermeister, will er während der Weinwoche an einem Stand zwei Stunden lang zugunsten der Äthiopienhilfe Getränke ausschenken. Wiesbaden sammelt speziell für die Bekera Higher Primary School, etwa 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Addis Abeba gelegen.

Wettpate Töpperwien verhalf der Aktion gleich zu einem guten Start. Er hatte Marc Bouffier als ersten Spender mitgebracht, der ein Prozent der Summe – 914,07 Euro – als Scheck überreichte. Heute will Töpperwien vor dem letzten Heimspiel des SV Wehen Wiesbaden gegen TuS Koblenz – Anstoß ist um 13.30 Uhr in der Brita-Arena – auf dem Rasen gemeinsam mit Stadionsprecher Tobias Radloff für die Aktion werben.

Erste Auflage 2006

Die Wette ist in dieser Woche in 30 Städten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz gestartet. Bereits 2006 hatte sich die Landeshauptstadt beteiligt. Gewettet hatte der damalige Oberbürgermeister Hildebrand Diehl, dass jeder dritte Bürger mindestens einen Euro für den Bau von Schulen in Äthiopien spendet. Rund 120 000 Euro kamen zusammen.

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