Wiesbaden

Wiesbaden: Weniger Engagierte

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Umfrage-Ergebnisse des Amtes für Statistik zeigen Rückgang der Freiwilligen-Arbeit.

Fortschritte bei der Bürgerbeteiligung, aber Rückgänge beim Bürgerengagement – das ist das Fazit der neuen Stadtanalyse „Engagierte Bürgerschaft?“, die vom Amt für Statistik und Stadtforschung jetzt vorgelegt wurde.

Im Januar und Februar dieses Jahres wurden nach Angaben der Stadt 1509 Wiesbadener befragt. Aktuell liegt die Engagement-Quote in Wiesbaden bei 26 Prozent. Danach hat die Zahl der aktiv Engagierten von rund 84 000 Personen (2009) auf rund 64 000 abgenommen. Die Zahl der Nichtengagierten ist, unter Berücksichtigung der Bevölkerungszunahme, in den letzten zehn Jahren um rund 31 000 Personen angewachsen. Deutliche Rückgänge der Engagement-Quote sind insbesondere in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen zu verzeichnen. Männer und Frauen sind ähnlich häufig engagiert. Unter den Bereichen ist „Sport und Bewegung“ Spitzenreiter, gefolgt vom sozialen Bereich und Kirche/Religion. Der Großteil der Engagierten bezeichnet die Freiwilligenarbeit als wichtigen Teil ihres Lebens, dabei nimmt die persönliche Bedeutung mit dem Alter zu. Motiviert werden die Engagierten dabei durch den Wunsch, etwas zum Gemeinwohl beitragen zu können und durch die Aussicht, die eigenen Fähigkeiten für eine sinnvolle Tätigkeit einzusetzen. 

www.wiesbaden.de/statistik

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