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Die Bewohner:innen um die Fundstelle herum erfahren durch Flyer und Durchsagen von der Entschärfung.
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Die Bewohner:innen um die Fundstelle herum erfahren durch Flyer und Durchsagen von der Entschärfung.

Wiesbaden

Wiesbaden: Weltkriegsbombe wird entschärft

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Rund 3500 Menschen müssen am Sonntag, 18. April, ihre Wohnung oder ihren Arbeitsplatz verlassen. Dann wird am Gräselberg eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Nach dem Fund einer Weltkriegsbombe in Biebrich auf einem Feld an der Autobahn 643 im Bereich der Siedlung Gräselberg ist für Sonntag, 18. April, die Entschärfung geplant. Bis 11 Uhr will die Stadt die Evakuierung des Areals abgeschlossen haben. Das heißt, dass rund 3500 Menschen ihre Wohnungen oder Arbeitsplätze bis dahin verlassen müssen. Die Stadt wird die Bewohnerinnen und Bewohner laut Stadtsprecher Ralf Munser auch mit Flyern und Durchsagen informieren.

Das Gebiet, das zwischen Saarstraße, Sylter Straße, Erasmusstraße, Grundweg, Erich-Ollenhauer-Straße und Klagenfurter Ring liegt, wird ab 11 Uhr auch für den Straßenverkehr gesperrt. Das betrifft Angaben der Stadt zufolge neben den innerstädtischen Straßen auch die Autobahn 643. Die Buslinien 5, 15, 18 und 39 werden umgeleitet.

Bürgertelefon und Antwortenkatalog

Ein Bürgertelefon ist unter 0611 /318080 Freitag und Samstag von 8 bis 16 Uhr sowie am Sonntag ab 7 Uhr erreichbar. Dort können sich auch Personen melden, die einen Transport brauchen.

Eine Liste mit häufig gestellten Fragen (FAQs) gibt es auf der Website der Feuerwehr Wiesbaden: www.feuerwehr-wiesbaden.de. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert.

Eine interaktive Karte des Evakuierungsgebietes ist auf dem Geoportal der Stadt veröffentlicht.

Sofern möglich, sollten die Menschen, die das Gebiet vorübergehend verlassen müssen, „unter Beachtung der Corona-Regeln eine private Ausweichmöglichkeit“ aufsuchen, heißt es. Sammelunterkünfte sind in der Diltheyschule, Georg-August-Straße 16, und in der Leibnizschule, Zietenring 9. Sonderbusse dorthin fahren ab 8 Uhr von den Haltestellen Calvin- und Karawankenstraße, jeweils die Haltestellen stadtauswärts.

Vor den Unterkünften kann man einen Corona-Test machen lassen, einen solchen negativen braucht nämlich jede und jeder, die oder der dort hinein will. Der Nachweis kann aber auch von einer anderen Teststelle ausgestellt worden sein. Einlass bekommen auch diejenigen, die bereits zweimal geimpft sind oder in den vergangenen drei Monaten eine Infektion mit dem Coronavirus durchgemacht haben. Nachweise sind auch hier erforderlich.

Die Stadt rechnet damit, dass die Menschen ab dem späten Nachmittag wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können. Per Lautsprecheransagen, Rundfunk, Website der Feuerwehr Wiesbaden sowie den Warn-Apps Nina, Hessenwarn und Katwarn wird Bescheid gegeben.

Bei der Bombe handelt es sich um eine amerikanische, 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe mit 55 Kilogramm Sprengstoff. Erst wird sie entschärft, dann werden die beiden Zünder gesprengt, wobei ein leiser Knall zu hören sein soll.

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