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Arbeitsmarkt

Wiesbaden: Viele wollen Homeoffice auch in Zukunft

  • Madeleine Reckmann
    vonMadeleine Reckmann
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Laut einer Umfrage der Wiesbadener Wohnungsbaugesellschaft GWW wollen 70 Prozent der Bürobeschäftigten auch nach der Pandemie zumindest zeitweise zu Hause arbeiten.

Die meisten Menschen möchten auf die Arbeit im Homeoffice nicht mehr verzichten. Wie die Zwischenbilanz einer Umfrage der Wiesbadener Wohnbaugesellschaft GWW ergibt, möchten 70 Prozent der Bürobeschäftigten auch weiterhin zu Hause arbeiten. Ein Viertel von ihnen würde sogar vier oder fünf Tage in der Woche das Homeoffice der Arbeit im Büro vorziehen. Mit 34 Prozent der Befragten erklärte sich der größte Teil dazu bereit, an drei Tagen in der Woche von zu Hause aus die Arbeit zu erledigen. Rund 30 Prozent können es sich vorstellen, wöchentlich an zwei Tagen zu Hause zu arbeiten und rund sechs Prozent wollen weiterhin einen Tag im Homeoffice bleiben.

Nicht mehr so viel Zeit mit dem Pendeln zu vergeuden, erhöhe die Lebensqualität und spare Kosten, lautet die Begründung. Zudem lasse es sich zu Hause konzentrierter arbeiten und der Arbeitstag sich flexibler gestalten. An der Umfrage beteiligten sich 282 Personen, davon sind 20 Prozent Mieter der GWW-Wohnungen, teilt das Unternehmen mit. Die Immobilien-Gesellschaft startete die Online-Befragung zu Jahresbeginn, um herauszufinden, wie die Wohnungsgrundrisse der Zukunft aussehen müssen. Die GWW möchte Erkenntnisse daraus in die Planungen für künftige Quartiere einbeziehen. Die Umfrage wird bis 30. Juni fortgesetzt.

„Bemerkenswert daran ist, dass sich die meisten Menschen damit arrangieren, kein separates Arbeitszimmer zu haben“, kommentiert GWW-Geschäftsführer Thomas Keller die Umfrageergebnisse. So hätten 71 Prozent der Befragten angegeben, sich an einem provisorisch eingerichteten Arbeitsplatz im Wohnzimmer, in der Küche oder einer Ecke des Schlaf- oder Kinderzimmers in das Computersystem des Arbeitgebers einzuloggen.

Auf die Frage, was im Homeoffice am meisten fehle, stünden soziale Aspekte an erster Stelle wie der Austausch mit Kollegen, das gemeinsame Mittagessen und die Abwechslung. An zweiter Stelle der Nachteile stehe die unzureichende technische Ausstattung, teilt die GWW weiter mit. Insbesondere ein eigener Drucker fehle, es gebe auch Probleme mit der Internetverbindung und der Ergonomie am häuslichen Arbeitsplatz. Vereinzelt werde kritisch angemerkt, dass die Trennung zwischen Privatleben und Arbeitszeit im Homeoffice schwer möglich sei und man nicht wirklich Feierabend habe. Im Vergleich dazu, sei die Anzahl derer, die angaben, dass ihnen im Homeoffice nichts fehle, allerdings deutlich größer. Zu Hause sei es nicht nur „schöner“, sondern vor allem auch „sauberer“ und „ruhiger“, heiße es in den meisten Begründungen.

Auf geteiltes Echo seien Co-Working-Angebote gestoßen. Nur 27 Prozent der Teilnehmer würden gerne in einem Gemeinschaftsbüro im eigenen Quartier arbeiten. Von der Gruppe der Bürobeschäftigten, die es gut finden, nicht mehr täglich zu pendeln, stünden 43 Prozent dem Angebot aufgeschlossen gegenüber.

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