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Wiesbaden tritt Netzwerk für Vielfalt bei

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Von: Fabian Böker

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In Wiesbaden findet auch regelmäßig der CSD statt.
In Wiesbaden findet auch regelmäßig der CSD statt. © Michael Schick

Die Stadt ist jetzt Mitglied der „Rainbow Cities“. Die 35 Städte aus 17 Ländern wollen sich in Sachen LSBT*IG-Politik austauschen.

Die Stadt Wiesbaden ist dem internationalen „Rainbow Cities Network“ (RCN) beigetreten. Wie die Stadt mitteilte, möchte sie dadurch „gesellschaftliche Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in Zusammenarbeit mit anderen Städten weltweit fördern“.

Für Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) ist klar: „Wiesbaden ist eine Regenbogenstadt. Das beweisen die Menschen, die hier leben, jeden Tag aufs Neue.“

Die Aufnahme ins Netzwerk erfolgte jetzt passend zum kürzlich stattgefundenen Christopher Street Day in der Landeshauptstadt. Die Mitgliedschaft im RCN ist nicht die einzige Aktivität der Stadt auf diesem Gebiet. So kommen regelmäßig die LSBT*IG-Community, Politik und Verwaltung zum „Runden Tisch LSBT*IQ-Lebensweisen“ zusammen. Seit 2018 gibt es auch die LSBT*IQ-Koordinierungsstelle im Rathaus.

Das Regenbogenstädte-Netzwerk wurde 2011 von Amsterdam, Barcelona, Köln und Turin gegründet. Inzwischen sind 35 Städte aus 17 Ländern Teil des Netzwerks. Neben neun deutschen Städten wie Mannheim, Heidelberg, Berlin oder seit 2020 auch Frankfurt sind auch zwei Partnerstädte Wiesbadens Mitglieder, Gent (Belgien) und Ljubljana (Slowenien).

Ziel ist es, sich mit kommunaler LSBT*IQ-Fachpolitik zu befassen und den Austausch zwischen den Mitgliedsstädten zu fördern. bö

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