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Die Polizei regelt den Verkehr auf Kreuzungen entlang der Ausweichrouten durch die Stadt.
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Die Polizei regelt den Verkehr auf Kreuzungen entlang der Ausweichrouten durch die Stadt.

A66 in Wiesbaden

Sperrung der Salzbachtalbrücke: Wiesbaden sucht Wege aus dem Verkehrschaos

  • VonDiana Unkart
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Nach der Sperrung der Salzbachtalbrücke auf der A66 kümmert die Stadt Wiesbaden sich nun um Ausweichstrecken. In Kürze soll ein Verkehrsportal starten.

Wiesbaden – Winnrich Tischel ist dieser Tage entweder in einer Besprechung oder, wie er sagt, „auf der Straße“. Als Leiter des Wiesbadener Straßenverkehrsamts sucht er gemeinsam mit anderen Behörden Lösungen für die Verkehrsprobleme, die in der Stadt und in der Region nach der Sperrung der maroden Salzbachtalbrücke entstanden sind.

Rund 80 000 Fahrzeuge haben das Bauwerk täglich passiert. Unter der Brücke liegen Gleise und die Mainzer Straße. Nun müssen all die Menschen, die sonst in Autos, Zügen oder S-Bahnen saßen und nun von der Brückensperrung betroffen sind, zu ihren Arbeitsplätzen, Ausflugszielen oder nach Hause gelangen – bestenfalls ohne stundenlange Staus und ohne Verkehrschaos in Wiesbaden. „Dafür“, sagt Tischel, „brauchen wir noch etwas Zeit.“

Nach Sperrung der Salzbachtalbrücke auf der A66 in Wiesbaden: Stadt plant Verkehrsportal

Am Dienstag hat die Stadt angekündigt, in Kürze auf einer Unterseite der städtischen Homepage die wichtigsten Informationen für alle Verkehrsteilnehmer:innen zusammenzufassen. Auf die Schnelle sei erst mal nur eins geblieben, sagt Winnrich Tischel: die manuelle Verkehrsregelung an hochfrequentierten Kreuzungen entlang der Ausweichrouten wie der Biebricher Allee. Die Stadt hat bereits begonnen, Ausweichstrecken so zu gestalten, dass sie größere Verkehrsmengen aufnehmen können. Die digitale Verkehrssteuerung DIGI-V, mit deren Hilfe der Verkehr gelenkt werden soll und die der Stadt jetzt zupass käme, ist fast fertig. Aber eben nur fast.

Ohnehin seien die naheliegenden Möglichkeiten wie Umleitungen und Schienenersatzverkehr begrenzt, sagt Volker Blees, Verkehrsforscher an der Hochschule-Rhein-Main. Den Ausfall der Brücke könnten sie nicht kompensieren. Um die stark begrenzten Kapazitäten im Verkehrsnetz nicht zu überlasten, müsse das Ziel sein, nicht notwendige Fahrten zu vermeiden, indem beispielsweise von zu Hause aus gearbeitet werde, Unternehmen einen flexiblen Arbeitsbeginn ermöglichten oder Schichten verschöben, um den Berufsverkehr zu entzerren. Nach Angaben der Polizei mussten Pendler und Pendlerinnen am Dienstag geduldig sein. Die Lage sei allerdings deutlich entspannter gewesen als am Montag. (Diana Unkart)

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