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Stadtführungen sind möglich, aber mit weniger Teilnehmenden und mehr Abstand als auf dem Bild von 2017.
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Stadtführungen sind möglich, aber mit weniger Teilnehmenden und mehr Abstand als auf dem Bild von 2017.

Wiesbaden

Wiesbaden setzt auf Gäste aus Usingen statt den USA

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Touristen aus der Region können den Kurpark, den Neroberg und den Schiersteiner Hafen kennenlernen und Riesling im Rheingau genießen.

Die Hotels dürfen wieder Gäste und Touristinnen beherbergen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen. Die Schwimmbäder öffnen langsam wieder, die Tourismus-Information am Dern’schen Gelände informiert wieder, und auch die Nerobergbahn wird voraussichtlich Anfang Juli wieder Leute befördern. Wiesbaden erwacht aus dem Pandemieschlaf. Der Tourismus in der Landeshauptstadt wird jedoch noch einige Zeit anders aussehen als vor der Pandemie.

Stadtführungen

Facettenreiches Wiesbaden - Stadtrundgang zum Kennenlernen am Samstag, 19. Juni, 10.30 Uhr.

Zeitreise Wiesbaden mit Smartphone oder Tablet ist für Sonntag, 18. Juli, 15 Uhr angekündigt.

Treffpunkt jeweils Tourist Information, Dern’sches Gelände. Anmeldung unter Wiesbaden.de/Tourismus. Die Zahl der Teilnehmenden wurde von 25 auf 15 herabgesetzt.

Individuelle Angebote für Reiselustige aus Deutschland und der Region stehen im Vordergrund. Außerdem möchte Wiesbaden stärker mit dem Rheingau zusammenarbeiten, damit die Leute Lust bekommen, Wiesbaden und sein Umland kennenzulernen. Angebote im Freien, die eine Wanderung mit einem Weinerlebnis oder den Besuch einer Sehenswürdigkeit wie Kloster Eberbach oder Schloss Vollrads verbinden, sollen Lust auf ein Erlebnis ohne Risiko machen. Entschleunigung ist angesagt. „Wir setzen auf Regionalität und Nachhaltigkeit“, sagt Nina Coerdt, Leiterin Tourismus bei der Wiesbaden Congress- und Marketing-Gesellschaft (WICM). Unternehmungen wie Spaziergänge im Wiesbadener Kurpark oder auf den Neroberg oder eine Fahrt zum Schiersteiner Hafen stünden im Vordergrund. Die Leiterin für den Tourismus hat maßgeblich an dem Konzept mitgewirkt, mit dem Wiesbaden in den nächsten Monaten Besucher willkommen heißen möchte. „Der Inlandsgast und Tagestourist gewinnt an Bedeutung“, sagt sie, viele Menschen würden noch keine längeren Reisen planen. Besuche im Landesmuseum oder im Hessischen Staatstheater würden exklusiver.

Während der Pandemie habe WICM am digitalen Marketing gearbeitet, so Coerdt. Interessierte sollen die Tipps über Broschüren oder in den sozialen Medien finden. Imagehefte auf Russisch, ein Werbefilm auf Arabisch und eine Kampagne im chinesischen Facebook sollen die Landeshauptstadt als Touristenziel auch im Ausland bekannt machen.

Noch bleiben ausländische Besucherinnen und Besucher weg. Als Erste werden Gäste aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden erwartet. In diesen Ländern wird für den Besuch geworben. Bis die Menschen aus den Golfstaaten oder den Vereinigten Staaten von Amerika wieder den Weg nach Wiesbaden finden, dauere es wohl bis Jahresende, schätzt Coerdt. Die Japaner:innen würden erfahrungsgemäß nach Krisen am längsten brauchen, bis sie wieder wagten zu reisen.

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