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Links die Autofahrer, rechts die Fahrradfahrer: So sieht es jetzt an der Emser Straße aus.

Wiesbaden

Schutz am Radstreifen

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Neue „Protected Bike Lanes“ trennen in Wiesbaden an drei Standorten den Fahrradstreifen von der Fahrbahn.

„Protected Bike Lanes“, das sind Schutzelemente, die Radfahrstreifen von der restlichen Fahrbahn trennen. Drei weitere dieser Objekte wurden nun im Stadtgebiet angebracht.

Auf der Didierstaße, Ecke Äppelallee in Biebrich, auf der Niederwaldstraße, Ecke Karlsbader Platz/Loreleiring im Rheingauviertel sowie auf der Emser Straße auf Höhe der Hausnummern 47 bis 55 werden Fahrradfahrer nun besonders geschützt.

Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne): „Bereits vor zwei Jahren haben wir in Wiesbaden die ersten ‚Protected Bike Lanes‘ eingerichtet, die momentan auch in vielen internationalen Großstädten entstehen. Trotz anfänglicher Diskussionen haben sie sich mittlerweile etabliert, werden von vielen Radfahrenden sehr gut angenommen und von Autofahrern beachtet.“

Um ein Zuparken zu verhindern, wurden die Modelle „Leitpfosten soft“ (Niederwaldstraße) und „Sichtzeichen“ (Emser Straße) als zwei neue Trennelemente aufgebracht. Künftig werde kontinuierlich analysiert, welche Trennelemente an welchem Standort am besten eingesetzt werden können, heißt es weiter. Dazu steht die Stadt auch im Austausch mit anderen Kommunen, die ebenfalls auf solche Elemente setzen.

„Protected Bike Lanes“ können allerdings nicht auf allen Radstreifen errichtet werden. Solche, die neben Parkplätzen oder Ein- und Ausfahrten entlangführen, kommen beispielsweise nicht infrage, so die Stadt. In Wiesbaden gibt es die Trennungen derzeit noch in der Bahnhofstraße, der Taunusstraße, der Schwalbacher Straße, der Klarenthaler Straße sowie der Rheinstraße.

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