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Wiesbaden: Schnecken und Kunst

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Von: Petra Zeichner

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Ein Haus, und sei es ein Schneckenhaus, bietet Schutz und einen Rückzugsort.
Ein Haus, und sei es ein Schneckenhaus, bietet Schutz und einen Rückzugsort. © Renate Hoyer

Schülerinnen und Schüler der Brückenschule stellen im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden Werke aus, die sie in einem Workshop zum Thema „(Schnecken)Haus“ erarbeitet haben.

Ausgehend von der Gruppenausstellung „Alles im Wunderland“ im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden, die das Verhältnis von Tier und Mensch untersucht, haben Schülerinnen und Schüler der Brückenschule eigene Werke gestaltet. Die Brückenschule ist einer Mitteilung des Kunstvereins zufolge eine Schule für Kinder und Jugendliche, bei denen eine organische oder psychische Erkrankung festgestellt wurde.

Aus Ton stellten sie unter Anleitung der Künstlerinnen Dominika Bednarsky, die selbst in der Ausstellung „Alles im Wunderland“ vertreten ist, und Lena Stewens Werke zum Thema „(Schnecken)Haus“ her. Zeichnerisch und in einem Exkurs „Kreatives Schreiben“ befassten sie sich mit Begriffen wie Schutz, Rückzugsort oder Fantasiewelt, die für die Jugendlichen eine besondere Rolle spielten.

Keramik-Nacktschnecken tummeln sich in einer Ausstellung des Kunstvereins Wiesbaden

Dass sich alles um Schnecken dreht, hat seinen Grund: In der Ausstellung geht es um jene Tiere, die laut Kunstverein „oft als unliebsam, ekelerregend und in der menschgemachten Hierarchie gar als `verzichtbar´ angesehen werden“. So hat Bednarsky die Werkserie „Snails“ (2018 bis 2020) beigetragen: 150 Nacktschneckenplastiken aus Keramik sind im Ausstellungsraum platziert.

Ausstellung

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler werden vom 1. bis zum 10. Oktober im Nassauischen Kunstverein, Wilhelmstraße 15, präsentiert. https://www.kunstverein-wiesbaden.de

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