Wiesbaden

Wiesbaden: Projekt für Baumspenden gestartet

  • Petra Zeichner
    vonPetra Zeichner
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Die Stadt und die Wiesbaden Stiftung wollen mehr Bäume in die Stadt holen, die widerstandsfähiger gegen den Klimawandel sind als die heimischen Arten.

Eine Wanderausstellung und eine Baumpflanzaktion beinhaltet das neuen Projekt „Stadtbaum“. Die Bürgerstiftung „Wiesbaden Stiftung“ und das Grünflächenamt der Stadt haben es initiiert, um mehr Bäume in die Stadt zu holen. Denn neue zu pflanzen werde mit zunehmender Bebauung und ebenfalls zunehmendem Verkehr immer schwieriger, teilt Stadträtin Tilli-Charlotte Reinhardt (Grüne) mit.

Und so zeigt die Wanderausstellung Baumarten, die bisher hier nicht heimisch waren. Ihnen allen sei zu eigen, dass sie Salz, Trockenheit, Frost und Verdichtung besser vertrügen und resistenter gegenüber Schädlingen seien: etwa der italienische Ahorn, die Breitblättrige Mehlbeere, der amerikanische Zürgelbaum oder die japanische Zelkove. Nach der Ausstellung werden auch sie in der Stadt eingepflanzt.

Wer einen eigenen Baum pflanzen will, kann entweder einen der Bäume aus der Wanderausstellung bekommen oder auch andere. Zu dem Baum setzt die Stiftung einen Stein mit der jeweils vom Spender gewünschten Widmung. Über 30 Standorte sind bereits für mögliche Pflanzungen vorgehalten. 

Spenden kann man auf www.wiesbadenstiftung.de. Alle Spender werden auf Steinen, die zu den Bäumen gesetzt werden, verewigt. Ab 20 Euro auf einem Sammelspender-Stein, ab 500 Euro mit vier Namen auf einem Stein und ab 2000 Euro auf einem eigenen Stein.

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