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Felizitas Muntanjohl will sich im Ruhestand der Musik und ihrer Familie widmen.
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Felizitas Muntanjohl will sich im Ruhestand der Musik und ihrer Familie widmen.

Kirchen in Wiesbaden

Wiesbaden: Pfarrerin geht in den Ruhestand

  • Anja Laud
    VonAnja Laud
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Die Wiesbadener Seelsorgerin Felizitas Muntanjohl war 23 Jahre in der Altenseelsorge tätig.

Die Nähe zu den Menschen, das wird Felizitas Muntanjohl vermissen, wenn sie jetzt in den Ruhestand geht. 23 Jahre hat sie sich in Wiesbaden, überwiegend im Ludwig-Eibach-Haus, um hochbetagte und demente Menschen gekümmert. „Die Zeiten in der Altenseelsorge waren die schönsten Jahre meines Berufslebens“, sagt die evangelische Pfarrerin.

Die gebürtige Darmstädterin trat nach ihrem Vikariat in Bad Endbach-Bottenhorn 1983 ihre erste Pfarrstelle in Esch im Taunus an. 1998 bekam die Theologin in Wiesbaden die Stelle als Altenseelsorgerin. Von 2015 bis 2019 hatte sie zudem eine Pfarrstelle in Rambach und zuletzt im Wallmerod im Westerwald inne. Die Altenseelsorge war aber immer ihr beruflicher Schwerpunkt.

„Ich fand es schön, neben dem schweren Sterben auch die große Würde der Menschen erleben zu dürfen. Ich konnte daran teilhaben, wie herzlich und wie heftig demente Menschen sein können und wie viel Spiel und Lachen noch möglich ist“, erzählt die Seelsorgerin.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Publikationen von Felizitas Muntanjohl, die sich mit der Altenseelsorge befassen. „Mir fiel auf, dass es kaum Literatur gab, die einem in dem Dienst weiterhilft“, erzählt die Pfarrerin. Deswegen schrieb sie 2005 unter dem Titel „Ich will euch tragen bis zum Alter hin“ ihr erstes Buch. Sie wollte Kolleginnen und Kollegen im Gemeinde- und Sonderdienst damit Mut machen, diese Aufgabe zu übernehmen. Inzwischen plant sie schon ihr zehntes Buch.

Felizitas Muntanjohl entwickelte auch Gottesdienste, mit denen auch demente Menschen erreicht werden können. Daraus entstand schließlich unter der Überschrift „Symbolgottesdienste in einfacher Sprache“ eine ganze Reihe. lad

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