Wiesbaden

Wirt mit Hammer attackiert

Ein Wirt setzt einen betrunkenen Gast in Wiesbaden vor die Tür, der greift daraufhin zu einem Hammer. 

Weil er einem Wirt in Wiesbaden mit einem Hammer den Schädel zertrümmert haben soll, muss sich ein 27-Jähriger seit Donnerstag vor dem Wiesbadener Landgericht verantworten. Nach Auskunft einer Gerichtssprecherin soll der 37 Jahre alte Wirt den Gast zuvor vor die Tür gesetzt haben, woraufhin dieser später den Wirt attackierte.  

Die Tat soll sich im November vergangenen Jahres im Wiesbadener Stadtteil Westend ereignet haben. Laut Gerichtssprecherin war der Pole betrunken und nach Streitigkeiten von dem Wirt aus dem Lokal verwiesen worden. Kurze Zeit später soll er dann mit einem 20 Jahre alten Freund zurückgekommen sein. Laut Anklage war er mit einem Hammer bewaffnet und schlug dem Wirt auf den Kopf und auf die Schulter, woraufhin das Opfer einen Schädelbruch erlitt und lebensgefährlich verletzt wurde.

Der Angeklagte ergriff laut Staatsanwaltschaft anschließend die Flucht und wurde von einem Gast verfolgt, den er ebenfalls mit dem Hammer verletzt haben soll. Dem mutmaßlichen Täter wird versuchter Mord vorgeworfen. Sein Begleiter ist wegen Beihilfe zum versuchten Mord angeklagt. Es ist allerdings noch unklar, ob und in welchem Umfang er die Tat unterstützt hat. Da mehr als 20 Zeugen gehört werden sollen, hat das Landgericht noch weitere 13 Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil wird nicht vor Mitte November erwartet. (dpa)

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