Wiesbaden

Wiesbaden: Stadt saniert Schwimmbad Kleinfeldchen

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Künftig soll der Einstieg ins Becken in dem Hallen- und Freibad barrierefrei sein. Das Land Hessen bezuschusst die Sanierung.

Eine neue Lüftungsanlage, ein neues 50-Meter-Schwimmerbecken und die Durchschreitebecken sollen ebenfalls saniert werden – dass Hallen- und Freibad Kleinfeldchen ist in die Jahre gekommen. Angaben der Stadt zufolge kostet die komplette Modernisierung, die im Herbst beginnen soll, 1,6 Millionen Euro, das Land Hessen fördert sie mit rund 560 000 Euro. Das Geld stammt aus dem Schwimmbadinvestitionsprogramm SWIM des Landes.

Das neue Schwimmerbecken soll auch einen barrierefreien Zugang bekommen. Dafür werde der Wasserspiegel angehoben, und es gebe eine Einstiegstreppe, so die Stadt. So könne man auf den mobilen Lifter verzichten. Auch die neuen Durchschreitebecken sollen barrierefrei sein.

Angaben des hessischen Sportministeriums zufolge wurde das Bad Mitte der 1950er Jahre zunächst als reines Freibad gebaut. 1974 bis 1976 entstand das jetzige Hallenbad. Jährlich nutzen es etwa 200 000 Besucher. Die Vereine Delphin und der Schwimmclub Wiesbaden nutzen das Kleinfeldchen für Trainings- und Wettkampfzwecke. Der SC Wiesbaden zähle zu den führenden Schwimmclubs in Deutschland und entsende regelmäßig Teilnehmer zu Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, teilt das Ministerium weiter mit. Zudem findet hier an 58 Wochenstunden Schulsport statt.

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