Wiesbaden

Wiesbaden: 14 Personen nach Schüssen in Biebrich festgenommen

Polizei findet keine Verletzten nach Schüssen in Biebrich – vielleicht waren keine scharfen Waffen im Spiel.

Lautstarke Streitereien und Prügeleien einer größeren Gruppe von Männern und mehrere Schüsse versetzten die Bevölkerung in Biebrich am Sonntagabend in Angst und Schrecken. Gegen 18.45 Uhr wurde die Polizei alarmiert, weil im Bereich Didierstraße/Am Schlossberg aus einem Fahrzeug heraus auf Menschen geschossen worden sei. Die ganze Nacht suchten Polizisten nach Menschen, die in die Schießerei verwickelt gewesen sein könnten. Auch am gestrigen Montag sorgten zahlreiche Beamte für eine erhöhte Polizeipräsenz in dem Wiesbadener Stadtteil.

Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage am Montagmittag mitteilte, sei noch unklar, ob jemand verletzt wurde. Blutspuren seien nicht gefunden worden. Es werde aber nach einer verletzten Person gesucht.

Im Laufe der Nacht hätten die Beamten 14 Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren festgenommen, die vielleicht in Verbindung mit der Schießerei stehen. Zudem seien eine Waffe und mehrere Fahrzeuge beschlagnahmt worden, berichtet der Sprecher. Einige der Festgenommenen seien bereits straffällig gewesen und polizeibekannt.

Nach Befragungen seien die Personen am Montagmorgen wieder auf freien Fuß gekommen. Da ihre „Kooperationsbereitschaft nicht groß“ gewesen sei, werte die Polizei nun die gesicherten Spuren aus und vernehme zahlreiche Zeugen.

Obwohl es sich bei der in Tatortnähe sichergestellten Waffe nicht um eine scharfe Schusswaffe handele, könne nicht ausgeschlossen werden, dass eine solche eingesetzt worden sei. Nun würden die Autos untersucht, und anschließend die verschiedenen Puzzleteile zusammengefügt.

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