Wiesbaden

Wiesbaden: Junge von Autofahrer geschlagen

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Ein Gericht in Wiesbaden verurteilt einen 31-Jährigen wegen Nötigung. Er war mit zwei jungen Fahrradfahrern aneinandergeraten.

Ein 31 Jahre alter Mann ist am Amtsgericht Wiesbaden wegen Körperverletzung, Nötigung und Straßenverkehrsgefährdung zu einer Geldstrafe in Höhe von 2100 Euro und einem dreimonatigen Fahrverbot verurteilt worden.

Nach Angaben des Gerichts hatte der Mann Ende Juli einen 13-Jährigen ins Gesicht geschlagen. Damals waren der Mann in seinem Auto und der 13-Jährige mit einem 14 Jahre alten Freund in der Wiesbadener Schultheißstraße unterwegs. Beim Überholen fuhr der Angeklagte so dicht an dem Jungen vorbei, dass der rechte Außenspiegel den Fahrradlenker nur knapp verfehlte. Der Junge musste dem Auto ausweichen und bremsen. Verärgert rief er: „Was soll das, Du Penner?“

Wegen dieses Ausrufs wiederum leitetet der Angeklagte eine Vollbremsung vor dem Rad des zweiten Jungen ein, der auf regennasser Fahrbahn stürzte und sich am Knie verletzte. Der Mann stieg aus und stellte die beiden Jungen wegen der Äußerung zur Rede. Nachdem er herausgefunden hatte, welcher der beiden gerufen hatte, schlug er dem 13-Jährigen mit der flachen Hand ins Gesicht und fuhr davon. Das Gericht habe nicht ausschließen können, dass Passanten den Mann drängten wegzufahren, heißt es.

Die Jugendrichterin war von der Schuld des Angeklagten überzeugt und verurteilte ihn zur Zahlung von 70 Tagessätzen in Höhe von 30 Euro und dem dreimonatigem Fahrverbot.  

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