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Vor zehn Jahren wurde die Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden nach einem Brand neu gebaut.

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Wiesbaden: Gütesiegel für Martin-Niemöller-Schule

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Die Martin-Niemöller-Schule wird in das hessische Netzwerk für Hochbegabte aufgenommen.

Die Martin-Niemöller-Schule Wiesbaden ist eine von sechs neuen Schulen in Hessen, die Kultusminister Alexander Lorz (CDU) jetzt in das Landesnetzwerk zur Begabtenförderung aufgenommen hat. Damit verbunden ist die Verleihung eines „Gütesiegels Hochbegabung“.

Beim Stichwort „Bildungsgerechtigkeit“ dächten die meisten Menschen wohl instinktiv an Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Verhältnissen, sagte Lorz bei der Verleihung in Wiesbaden. Das Förderprogramm des Landes sei aber unabhängig von der sozialen Herkunft für alle Schüler gedacht, die besonders begabt oder leistungsfähig seien. Auch sie bräuchten Unterstützung. „Ihre Talente im Unterricht zu entdecken und gezielt zu fördern, ist Aufgabe unseres Netzwerks“, sagte Lorz.

Um für Hochbegabte zertifiziert zu werden, müssen Schulen ein Förderkonzept und individuelle Förderpläne vorweisen und die Lehrer an regelmäßigen Fortbildungen teilnehmen.

„Die Entwicklung unseres Wirtschaftsstandorts hängt maßgeblich von klugen Köpfen ab, die ihr Wissen in Unternehmen und Forschungseinrichtungen einbringen“, sagte Lorz.

In Hessen gibt es aktuell 184 Schulen, die an dem Programm teilnehmen. In Wiesbaden haben jetzt drei Grundschulen, eine Förderschule, eine Integrierte Gesamtschule in Wiesbaden und drei Gymnasien das Siegel.

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