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Sie engagiert sich für Frieden, Umwelt und Gerechtigkeit: Preisträgerin Gisela Keßler aus Biebrich (links). Neben ihr Laudatorin Pfarrerin Ursula Kuhn.

Wiesbaden

Wiesbaden: Dekanat vergibt Preis für Mitmenschlichkeit

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Das Evangelische Dekanat Wiesbaden zeichnet ihr langjähriges Mitglied, Gisela Keßler, mit dem „Wilhelm-Kahl-Preis für Mitmenschlichkeit“ aus.

Zum dritten Mal hat das Evangelische Dekanat Wiesbaden den mit 500 Euro dotierten „Wilhelm-Kahl-Preis für Mitmenschlichkeit“ verliehen. Preisträgerin ist in diesem Jahr die Biebricherin Gisela Keßler aus der Evangelischen Hoffnungsgemeinde. Das teilte das Dekanat mit.

Keßler und ihr Mann gehören zu den Gründungsmitgliedern der evangelischen Albert-Schweizer-Gemeinde in Biebrich, die heute Hoffnungsgemeinde heißt. Seit 35 Jahren betreibt die umtriebige Frau den Eine-Welt-Stand in der Gemeinde.

Im Rahmen der Städtepartnerschaft der Stadt Wiesbaden mit der Stadt Ocotal in Nicaragua hat sich Keßler den Angaben zufolge privat besonders für die Belange von Frauen und armen Menschen eingesetzt. Bis heute organisiert sie Spendensammlungen für die Menschen in Ocotal. Ihr Einsatz für Frauen und Mädchen ziehe sich durch ihr ganzes Leben, heißt es: Seit vielen Jahren ist sie etwa Mitglied der Jury zur Verleihung des Siegele-Wenschkewitz-Preises für feministische Theologie und theologische Frauenforschung.

Darüber hinaus ist Keßler seit Jahrzehnten im Kirchenvorstand, ist Mitglied der Dekanatssynode Wiesbaden und war in der Kirchensynode der Landeskirche.Das Preisgeld, so Keßler, fließe jetzt in ein soziales Projekt nach Ocotal in Nicaragua.  

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