Wiesbaden

Unerwartet viel Plus bei Eswe Versorgung in  Wiesbaden

Eswe Versorgung legt in Wiesbaden den Geschäftsbericht für das Jahr 2018 vor.

Der Energiedienstleister Eswe Versorgung schließt sein Geschäftsjahr 2018 mit einem Ergebnis von 43,51 Millionen Euro vor Steuern ab. Vorstandschef Ralf Schodlok verkündete laut einer Eswe-Mitteilung demnach ein „abermals hervorragendes Jahresergebnis” für die Eswe Versorgungs AG.

Das Ergebnis sei zwar geringer als im Vorjahr ausgefallen, liege aber deutlich über den Erwartungen. Trotz der milden Winter mit Absatzrückgängen im Gas- und Fernwärmebereich und steigenden Gas-Beschaffungskosten habe das Planergebnis übertroffen werden können, heißt es. Die Stadt Wiesbaden bekomme nun als Mehrheitsaktionär über die WVV Wiesbaden Holding von Eswe Versorgung 24,36 Millionen Euro überwiesen. Der Restbetrag gehe an den zweiten Anteilseigner, die Thüga AG in München.

Die Umsatzerlöse von Eswe Versorgung hätten 2018 auf 389,9 Millionen Euro gesteigert werden können. 2017 waren es noch 387,4 Millionen Euro. Demgegenüber verzeichnete jedoch der Bezugsaufwand durch höhere Strom- und Gasbeschaffungspreise eine deutliche Steigerung. Positiv habe sich der Rückgang des Zinsaufwandes ausgewirkt, der durch vorzeitige Rückzahlung von Darlehen durch die niedrigen Kreditzinsen hervorgerufen worden sei, so Eswe.

Erfreulich sei auch das Beteiligungsergebnis. Zu den Eswe-Beteiligungen gehören etwa die Stadtwerke Wiesbaden Netz, die WiTCOM Wiesbadener Informations- und Telekommunikationsgesellschaft oder die Eswe BioEnergie. Mit 50 Prozent sei Eswe Versorgung auch an der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG beteiligt. Darüber hinaus gehörten Eswe auch Anteile an einigen Windparkgesellschaften, heißt es weiter in der Mitteilung. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare