Die Umweltspuren dürfen nur noch von Bussen und Fahrradfahrern genutzt werden. michael schick
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Die Umweltspuren dürfen nur noch von Bussen und Fahrradfahrern genutzt werden. michael schick

Wiesbaden

Umweltspur auf dem ersten Ring in Wiesbaden

  • Fabian Böker
    vonFabian Böker
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Die Arbeiten sollen ein Dieselfahrverbot in Wiesbaden verhindern. Der Verkehr soll besser gelenkt werden: Busse könnten ihre Fahrpläne einfacher einhalten.

Die Stadt Wiesbaden hat vor Gericht ein Dieselfahrverbot abwenden können. Das gelang durch ein Maßnahmenpaket, in dessen Mittelpunkt eine Umweltspur auf dem 1. Ring steht. Die Tiefbau- und Markierungsarbeiten daran haben bereits begonnen und sollen noch bis Oktober dauern.

Eine solche Spur wird in beide Fahrtrichtungen errichtet, vom Sedanplatz bis zum Stadion an der Berliner Straße. Diese Umweltspuren dürfen nur von Bussen und Fahrrädern genutzt werden. Zusätzlich entsteht in der mittleren Baumallee vom Westend bis zum Landehaus ein durchgängiger Weg Fußgänger und Fahrradfahrer.

Ziel ist eine deutliche Verbesserung der Luftschadstoff-Situation in der Innenstadt bei einer gleichzeitigen Verflüssigung des Innenstadtverkehrs während der Stoßzeiten. Das ist besonders auf dem 1. Ring wichtig, denn diesen befahren pro Wochentag rund 66 000 Autos.

Dieselbusse werden durch Elektrobusse ersetzt

Durch die neuen Umweltspuren werden die Bus-Linien 1, 3, 5, 6, 8, 15, 16, 17, 18, 22, 23, 24, 27, 28, 33, 34, 37, 46 und 49 sowie die Regionalbusse des RTV besser ihre Fahrpläne einhalten können. Zudem werden die Dieselbusse durch Elektrobusse ersetzt, was wiederum den Schadstoff-Ausstoß zusätzlich senkt.

Der Verkehr soll mehr auf den 2. Ring und das übergeordnete Bundesfernstraßennetz gelenkt werden – und zwar dynamisch und der jeweiligen Belastungssituation angemessen. Dies wird durch die neue digitale Verkehrssteuerung DIGI-V möglich.

Aktuelle Informationen zum Projekt „Umweltspuren 1. Ring“ finden sich auch online unter www.wiesbaden.de/ umweltspuren-1-ring. bö

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