Wiesbaden

Streit um Urteil zum Windpark bei Wiesbaden

  • Madeleine Reckmann
    vonMadeleine Reckmann
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Nach dem Gerichtsurteil zugunsten des Windparks bei Wiesbaden sieht der Grünen-Dezernent Andreas Kowol seine Haltung bestätigt, Die FDP hofft weiterhin auf ein Bürgerbegehren.

Die Reaktionen auf das Gerichtsurteil zum Windpark auf dem Taunuskamm zeigen, dass sich die Fronten in dieser Sache weiterhin verhärten. Der Wiesbadener Grünen-Dezernent Andreas Kowol gibt sich erfreut, dass das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) die zehn Windräder nun genehmigen müsse. Das Urteil bestärke die Stadt darin, die klimafreundliche Energie auszubauen, teilt Kowol mit, denn das Hauptargument der Richter sei, dass die Folgen des Klimawandels abgemildert werden müssten. Dabei könne der Windpark mit der Produktion von fünf Prozent des Wiesbadener Strombedarfs helfen. Die grüne Partei begrüßt das Urteil ebenfalls.

Die FDP möchte die Entscheidung aber nicht hinnehmen und setzt darauf, dass das RP, das die zehn Windräder aus Trinkwasserschutzgründen nicht genehmigen wollte, das Urteil nicht akzeptiert. FDP-Fraktionsschef Christian Diers erinnert daran, dass seit Jahren die Entscheidung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens „Rettet den Taunuskamm“ beim Hessischen Verwaltungsgericht anstehe, das er als Vertrauensperson mit vorangetrieben habe, um die Rotoren zu verhindern.

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