Wiesbaden

Mit dem Rad in den Rheingau

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In Wiesbaden soll im kommenden Jahr das Rad-Grundnetz fertig sein. In dieser Wochen beginnen die Arbeiten in der Saarstraße. Dort sollen Radfahrer und Fußgänger mehr Platz bekommen.

Mit dem Rad aus dem Rheingau nach Wiesbaden zur Arbeit zu pendeln soll bald bequem und sicher möglich sein. In der Saarstraße haben die Umbauarbeiten begonnen, um die Radverbindung zwischen der Innenstadt und Schierstein – und damit in den Rheingau – zu verbessern.

„Der Fertigstellung des Rad-Grundnetzes 2020 kommen wir so immer näher, sagt Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) in einer Mitteilung. Auf einer Länge von 4,7 Kilometern – von der Rheingaustraße bis zur Erich-Ollenhauer-Straße – wird der Radweg gebaut. In einigen Abschnitten wird auch die Fahrbahndecke saniert. Die Radverbindung verläuft dann entweder als Schutzstreifen oder als getrennter Geh- und Radweg. Im Bereich der Bahnunterführung wird der Gehweg für Radfahrer freigegeben. Zwischen der Überquerung der Autobahn und der Einmündung Sylter Straße wird der zurzeit noch schmale Geh- und Radweg beidseitig auf ein komfortables Maß verbreitert, heißt es in der Mitteilung. Wichtiger Bestandteil der Planung sei zudem die Verbreiterung des Gehwegs im Bereich der Einmündungen Sylter Straße und Wörther-See-Straße. Damit werde erstmals ein barrierefreier Zugang zu den Bushaltestellen „Kallebad“ geschaffen. Die beiden Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut.

Der Ausbau der Straße erfolgt in 20 Bauphasen unter Teilsperrung einzelner Fahrbahnbereiche. Für die Erneuerung der Fahrbahndecken sind an einigen Wochenenden Vollsperrungen oder Einbahnstraßenregelungen erforderlich.  

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