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Quereinstieg als Erzieher in Wiesbaden

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Die Stadt Wiesbaden setzt gemeinsam mit der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg ein Programm fort und bietet bis zu 75 bezahlte Ausbildungsplätze an.

Die Stadt Wiesbaden und die Adolf-Reichwein-Schule Limburg bilden weiterhin Quereinsteiger zu Erzieherinnen und Erziehern aus. Der Kooperationsvertrag für das Programm „Praxisintegrierte bezahlte Erzieherinnen- und Erzieher-Ausbildung für Quereinsteiger“ ist unterzeichnet worden, teilt die Stadt mit.

Das Programm sei eine Erfolgsgeschichte, sagt Wiesbadens Sozialdezernent Christoph Manjura (SPD). Gemeinsam mit der Adolf-Reichwein-Schule sei seit 2015 Pionierarbeit geleistet und ein Modell der praxisintegrierten Ausbildung entwickelt worden, das inzwischen ein elementarer Bestandteil der Fachkräftegewinnung sei. Hervorgegangenen ist das Wiesbadener Projekt aus dem Bundesprogramm „Quereinstieg für Männer und Frauen in Kindertagesstätten“, das 2015 startete. Mittlerweile haben in zwei Durchgängen rund 40 Frauen und Männer die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Der dritte Jahrgang wird im Juli die Prüfung zum staatlich anerkannten Erzieher oder zur staatlich anerkannten Erzieherin ablegen.

Erfolg führt zur Fortsetzung

Der Erfolg habe die Stadt bewogen, die Ausbildungsform auch nach dem Ende des Bundesprojektes fortzusetzen und selbst zu finanzieren, sagt Manjura. Mit der Unterzeichnung werde die Zusammenarbeit auf weitere fünf Jahrgänge ausgeweitet, sodass bis mindestens 2028 pädagogische Fachkräfte an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg für die Wiesbadener Kindertagesstätten ausgebildet würden.

Der Erfolg der Ausbildung habe dazu geführt, dass die praxisintegrierte Ausbildung mittlerweile als Alternative zur Regelausbildung auch an anderen Standorten angeboten würde. Das Amt für Soziale Arbeit, Abteilung Kindertagesstätten, steuert und koordiniert das Programm, von dem alle Träger in Wiesbaden profitierten.

Künftig werden in Wiesbadener Kindertagesstätten bis zu 75 bezahlte Ausbildungsplätze für angehende Erzieherinnen und Erzieher jährlich zur Verfügung stehen. 

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