Wiesbaden

Verkehrschaos vor den Bädern in Wiesbaden

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Die Stadt Wiesbaden reagiert auf das Verkehrschaos vor den Bädern am vergangenen Wochenende. Unter anderem soll im kommenden Jahr ein neues Kassensystem Abhilfe schaffen.

Aus dem Verkehrschaos vor Freibädern und am Neroberg am vergangen Wochenende hat die Stadt nach eigenen Angaben jetzt erste Konsequenzen gezogen. Betroffen waren insbesondere das Opelbad auf dem Neroberg, das Kostheimer Freibad Maaraue sowie das Kallebad im Stadtteil Biebrich.

Am Neroberg befindet sich neben dem Opelbad der Kletterwald, der viele Besucher hat. Hinzu kommen viele Wanderer. Auf der Maaraue befinden sich neben dem Freibad ein großes Camping-Areal, Kleingartenanlagen, zwei Sportstätten als auch einige gastronomische Einrichtungen. Der Parkplatz am Kallebad ist wegen eines städtischen Bauvorhabens im Innenstadtbereich anteilig als Baustofflager an einen privaten Unternehmer vermietet, wodurch rund 60 Parkplätze wegfielen.

Bei einem Gespräch am Mittwoch habe das Unternehmen zugesichert, bis heute Mittag den größten Teil der Lagerfläche zu räumen.

Die Bäderbetriebe werden in enger Abstimmung mit dem Straßenverkehrsamt auf eventuelle, weitere Bedarfslagen reagieren, verspricht deren Leiter Thomas Baum. „Wir haben vereinbart, dass die Auslastung der jeweiligen Parkplätze streng beobachtet wird, um präventiv einwirken zu können.

Je nach Bedarf können wir die Zufahrten zu den neuralgischen Punkten am Neroberg, an der Maaraue und dem Kallebad absperren, um den Verkehr bestmöglich regeln zu können. Somit ist die Nutzbarkeit der Rettungswege gewährleistet“, so Winnrich Tischel, Leiter des Straßenverkehrsamtes.

Um die Situation in den Kassenbereichen der Bäder zu beruhigen, soll zu Beginn der nächsten Saison ein neues Kassensystem eingeführt werden. 

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