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Die Künstlerin Manuela Dilly (rechts, stehend) hat die Eltern, Kinder und Mitarbeiter angeleitet.

Wiesbaden

Mosaikbär als Sinnbild

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Die Künstlerin Manuela Dilly hat mit Eltern, Kindern und Beschäftigten einen bunten, fröhlichen Bären geschaffen, der seinen Platz im Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden finden soll. Er steht für Zusammenhalt und die Bedeutung jedes Einzelnen.

Im Kinderhospiz Bärenherz wohnt jetzt ein bunter Mosaikbär. Das Mosaik stehe dabei sinnbildlich für Bärenherz: Nur weil so viele Menschen – jeder nach seinen Möglichkeiten – viele kleine und große Dinge tun, könne etwas Gutes entstehen, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Einst war der Bär weiß. Unter Anleitung der Künstlerin Manuela Dilly, einer gebürtigen Wiesbadenerin und Bärenherz seit Längerem verbunden, wurde er Stück für Stück bunter und mit jedem Mosaikstück fröhlicher. Eltern haben mitgemacht, erkrankte Kinder, Geschwister, Ehrenamtliche und Mitarbeiter, insgesamt rund 70 Personen.

Wenn Eltern die Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung ihres Kindes erhalten, bleibt die Welt für einen Moment still stehen. Für die Familien beginnt ein Lebensabschnitt voller Angst und Sorgen. Die Pflege des Kindes bestimmt den Tagesablauf. Eltern und Geschwisterkinder stoßen dabei häufig an körperliche, seelische und finanziellen Grenzen. Bärenherz hat es sich zur Aufgabe gemacht, für Familien da zu sein, die diese Grenzsituation erleben. Die Bärenherz Stiftung ist seit 2003 eine selbstständige Stiftung des privaten Rechts. Viele Menschen unterstützen die Arbeit von Bärenherz mit Spenden. Auch dafür soll der Mosaikbär stehen: Er bringt die Menschen zusammen und soll daran erinnern, heißt es in der Mitteilung weiter, „dass jedes noch so kleine einzelne Stückchen im großen Ganzen so unendlich bedeutsam ist“. 

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