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So soll das Kunstwerk von Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt aussehen.

Wiesbaden

Kunstwerk am Wiesbadener Rheinufer

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Ein Künstler-Duo aus Frankfurt gewinnt den Wettbewerb zur Erweiterung des Regionalparks Rhein-Main. Ihr Werk soll auf den Rhein ragen.

Die Stadt Wiesbaden ist seit 2007 Teil des Regionalparks Rhein-Main. Der soll mit rund 550 Kilometern Regionalparkrouten und über 300 attraktiven Ausflugszielen einen wesentlichen Beitrag zur Naherholung in der Region leisten. Nun wird das Projekt erweitert.

Noch in diesem Jahr soll die Route entlang des Leinpfads am Rhein mit weiteren Erlebnispunkten ergänzt werden. Ein Kunstwerk zum Thema Wasser soll dabei das Rheinufer in Kastel aufwerten.

Dazu gab es einen Wettbewerb, an dem vier namhafte Künstler aus den Niederlanden, England und Deutschland teilgenommen haben- Die Ergebnisse stehen jetzt fest.

Gewonnen haben Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt aus Frankfurt. Eine achtköpfige Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern des Dezernats für Stadtentwicklung und Bau, dem Fördergeldgeber Regionalpark RheinMain GmbH, der Ortsvorsteherin von Mainz-Kastel, dem Grünflächenamt sowie weiteren Kunst- und Kultursachverständigen – kürte den Siegerentwurf.

Das Frankfurter Künstlerteam überzeugte die Jury mit einer begehbaren Skulptur aus gefaltetem Edelstahl, die nicht nur direkt am Ufer liegt, sondern darüber hinaus auf den Rhein ragt. Die verspiegelte Oberfläche der röhrenförmigen Arbeit reflektiert auf sinnliche Weise die Landschaft und das Wasser.

Den 2. Preis erhielt Jeroen Doorenweerd aus den Niederlande, Platz drei ging es an Chris Drury aus Großbritannien. Ein Anerkennungspreis wurde dem Künstlerquartett Observatorium aus Rotterdam zugesprochen.

Zur Auswahl standen den Kreativen zwei Flächen in Mainz-Kastel, darunter die Grünfläche an der Lachebrücke östlich der Reduit und ein Teilbereich der Eleonorenanlage.

Das Gesamtbudget für Planung und Umsetzung beträgt 250 000 Euro. Es wird durch die Regionalpark-Dachgesellschaft zu zwei Dritteln gefördert. Die Stadt trägt etwa ein Drittel. An die Auswahl des Wettbewerbssiegers schließt sich nun die Detailplanung an. Das Kunstwerk soll Ende des Jahres, spätestens im Frühjahr 2021, fertiggestellt werden. 

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