Wiesbaden

Klimaschonend wohnen in Wiesbaden

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Das Land fördert den Neubau von Wohnungen für Haushalte mit mittleren und niedrigen Einkommen in Wiesbaden. Entstehen sollen Quartiere mit Vorbildcharakter.

Mit einem Darlehen über fünf Millionen Euro beteiligt sich das Land Hessen am Bau von zwei Wohnhäusern in Wiesbaden. Das hat Wirtschafts- und Wohnbauminister Tarek Al-Wazir (Grüne) mitgeteilt.

1,9 Millionen Euro der Fördersumme entfallen demnach auf einen Neubau in der Wiesbadener Straße in Stadtteil Mainz-Kastel. Von den 31 Wohnungen die dort entstehen, sind 14 für Haushalte mit geringen oder mittleren Einkommen vorgesehen. Mit 3,1 Millionen Euro unterstützt das Land einen Neubau mit insgesamt 82 Wohnungen auf dem ehemaligen Simeon-Haus-Areal im Waldviertel. Im Finkenweg entstehen 29 Sozialwohnungen. Bauherr ist die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft GWW, sie realisiert die Projekte mit Gesamtkosten von rund 8,9 Millionen Euro in der Wiesbadener Straße und rund 22 Millionen Euro im Finkenweg. Die Stadt Wiesbaden beteiligt sich mit insgesamt 1,1 Millionen Euro an beiden Projekten.

„Die beiden Wohnprojekte der GWW haben qualitativen Vorbildcharakter: Sie zeigen, wie durch gelungene Planung Integration und ein klimaschonendes Wohnumfeld entstehen“, sagt Al Wazir.

Mietwohngebäude mit drei Eingängen

Das Grundstück in Mainz-Kastel wurde bisher von einem Autohaus und als Parkplatz genutzt. Nach dem Abriss wird die GWW dort ein Mietwohngebäude mit drei Eingängen und einer Gesamtwohnfläche von 2300 Quadratmetern errichten. Die 14 Zwei- bis Vier-Zimmer-Sozialwohnungen werden barrierefrei und bieten Wohnflächen zwischen 48 und 87 Quadratmeter.

Auf dem rund 6500 Quadratmeter großen Grundstück des ehemaligen Simeon-Haus-Areals in Wiesbaden-Kohlheck werden sieben Wohnhäuser mit drei Geschossen plus Staffelgeschoss errichtet. Bestandsmieter im Seniorenalter sowie Familien sollen dort Wohnraum finden. Die Wohnflächen der Zwei- bis Vier-Zimmerwohnungen werden zwischen 46 und 92 Quadratmeter liegen. Die Tiefgarage wird mit mehreren E-Ladestationen ausgerüstet, die Wärmeversorgung erfolgt umweltfreundlich über ein Biogas-Blockheizkraftwerk.

An beiden Standorten entstehen sowohl geförderte als auch nicht geförderte Wohnungen. Die Mieten für die geförderten Wohnungen werden nach Angaben des Ministeriums zwischen 6,70 Euro und 8,08 Euro liegen. 

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