Wiesbaden

Um die Integration in Wiesbaden verdient gemacht

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Die Stadt bittet um Vorschläge für den Integrationspreis, den sie zum 14. Mal verleihen wird.

Wer sich in Wiesbaden um die Integration von Migranten bemüht hat, ist ein potenzieller Kandidat für den Integrationspreis, den die Stadt zum 14. Mal verleihen will. Sie hofft dazu auf Vorschläge aus der Bevölkerung.

Mit dem mit 2500 Euro dotierte Integrationspreis werden jährlich Einzelpersonen, Vereine, Verbände und sonstige Institutionen und Initiativen aus Wiesbaden geehrt, die sich dafür einsetzen, dass Menschen mit Migrationshintergrund in der Stadt heimisch werden.

Vorschlagsberechtigt sind Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, die das 14. Lebensjahr vollendet haben. Wer mag, könne sich auch selbst vorschlagen, teilt die Stadt mit. Projekte oder Maßnahmen, die schon einmal mit dem Preis ausgezeichnet wurden, können sich nicht noch einmal bewerben.

Preiswürdig sind nach Angaben der Stadt etwa Projekte, die in Sachen Integration eine Pionierfunktion haben, einen innovativen Ansatz verfolgen oder besonders nachhaltig sind.

Wer am Ende den Integrationspreis erhalten wird, entscheidet eine zwölfköpfige, unabhängige Jury. Sie ist mit Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung, dem für Integration zuständigen Stadtrat Christoph Manjura, Vertretern des Ausländerbeitates, der evangelischen und katholischen Kirche sowie der jüdischen und islamischen Gemeinden besetzt. Der Preis wird durch den Oberbürgermeister verliehen. 

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