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Die Eisbahn am Warmen Damm soll erhalten bleiben.

Wiesbaden

Ideen für die Wiesbadener Eiszeit

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Die Einzelhändler der Innenstadt sprechen sich in einem Brief an Wirtschaftsdezernent Franz für den Standort Warmen Damm aus.

Die Werbegemeinschaft Wiesbaden Wunderbar in der sich Einzelhändler und Bürger zusammengeschlossen haben, spricht sich in einer Mitteilung dafür aus, dass die Eislauffläche am Warmen Damm erhalten bleibt. Das Staatstheater hatte den Gestattungsvertrag für das Areal gekündigt.

Neben dem Sternschnuppenmarkt und der „Winter-Stubb“ habe die sogenannte Eiszeit-Fläche zur Belebung der Innenstadt beigetragen, heißt es. Davon hätten die Mitgliedbetriebe profitiert. Die von der Wiesbaden Congress und Marketing GmbH vorgeschlagene neue Fläche auf dem Dern’schen Gelände, hält die Werbegemeinschaft für keine Alternative.

Eine kleinere Fläche werden zu einem Attraktivitätsverlust führen, fürchten die Händler. Zudem würden die Wochenmarktbesucher benachteiligt.

In einem Schreiben an Wirtschaftsdezernent Oliver Franz (CDU) fordert die Werbegemeinschaft, dass die Verantwortlichen zeitnah ein Konzept erarbeiten sollen, die den Verbleib der Eiszeit auch im Dezember 2020 am Warmen Damm sichert.

Die Einzelhändler verweisen auf einen Vorschlag des Betreibers der Lumen-Alm, Joachim Kettner. Die Lumen-Alm als Gastronomiebetrieb an der Eislauffläche ist auch von der Kündigung der Verträge betroffen. Kettner hatte eine veränderte Anordnung zur Diskussion gestellt, die einen Verbleib am Standort ermögliche. diu

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