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Die Marktkirche wird illuminiert.

Wiesbaden

E-Gitarren-Klänge in Wiesbadener Kirchen

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Für eine Nacht öffnen 22 Gotteshäuser im Stadtgebiet von Wiesbaden ihre Türen und Toren. Die Besucher erwartet ein Programm mit Musik, Poesie, Wachteln und Manna.

Die Wiesbadener Kirchen sind mystische Orte mit spannender Architektur und besonderer Atmosphäre: Am Freitag, 6. September, ab 18 Uhr öffnen sie während der Nacht der Kirchen einen Abend lang ihre Türen. Besucher können aus mehr als 80 Angeboten in 22 Kirchen wählen. Der Eintritt ist frei, genauso wie der Shuttlebus, der unterwegs sein wird und alle Kirchorte ansteuert.

Besucher können neben den Innenstadtkirchen auch die Kirchen rund um den zweiten Ring – unter anderem die Heilig-Geist-Kirche in Biebrich, die Thomaskirche im Musikerviertel, die Matthäuskirche oder St. Kilian und St. Michael – anschauen, teilt das Dekanat mit.

Wiesbaden zeige sich in dieser Nacht durch und durch ökumenisch, heißt es weiter. Neben 17 evangelischen und katholischen Kirchen öffnen auch die Christuskirche der Baptistengemeinde, die Selbständig-Lutherische Kirche, die Russisch-orthodoxe Kirche auf dem Neroberg, die Altkatholische Friedenskirche sowie die Anglikanische Kirche. In allen Kirchen wird ein mit Fantasie und Engagement gestaltetes Programm geboten: Ob Johann Sebastian Bach oder Poetry-Slam, Cembalo oder E-Gitarre, ob Solo oder Chor, ob Vortrag oder Gespräch, ob Neoromanik oder die „kühnste Kirche Hessens“, ob Kirche und Turm, ob Abendmahl oder Wachteln und Manna – das, was geboten wird, ist bunt und weltoffen.

Mehrere Shuttle-Busse sind im Halbstunden- beziehungsweise im Stundentakt auf verschiedenen Routen unterwegs, so dass sich jeder Teilnehmer sein Programm individuell zusammenstellen kann.

Der Fahrplan ist im Programmheft abgedruckt, das in allen beteiligten Kirchengemeinden, in der Tourist-Information am Dernschen Gelände, im Haus an der Marktkirche oder im Roncalli-Haus erhältlich ist.  

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