+
Das Eisvergnügen soll künftig woanders stattfinden.

Wiesbaden

Drei mögliche Standorte für Eiszeit in Wiesbaden

  • schließen

Der Magistrat berät über eine zukünftige Verlegung der künstlichen Eisbahn. In Frage kommen das Dernsche Gelände, das Bowling Green und der Luisenplatz.

Nachdem die Eswe-Eiszeit mit ihrer künstlichen Eisfläche in den vergangenen Jahren auf dem Warmen Damm zwischen Schillerdenkmal und Grünfläche stattgefunden hat, muss sie umziehen. Das ist schon länger bekannt; der Standort kann aufgrund denkmalschutz-rechtlicher Vorgaben, der Kündigung des Gestattungsvertrags durch das Staatstheater und Bedingungen des Grünflächenamtes nicht weiter genutzt werden, heißt es. Nun liegen Alternativen vor, über die der Magistrat am Dienstag beraten wird.

Die Suche oblag der Wiesbaden Congress & Marketing Gesellschaft. Insgesamt 13 Standorte wurden dabei bewertet. Davon kommen vier Standorte nach Bewertung der technischen Machbarkeit einer Eiszeit in Frage. Dabei handelt es sich um das Dernsche Gelände, das Bowling Green und den Luisenplatz. Hinzu kommt der Warme Damm, der die technischen Voraussetzungen bietet, jedoch aus Gründen des Denkmalschutzes ausscheidet.

„Der Auswahlprozess wurde konstruktiv begleitet durch die in der Stadt hierfür relevanten Ämter und Behörden. In mehreren Ämterrunden wurden seit März 2018 alle zuständigen Fachbereiche eingebunden und die jeweiligen Belange diskutiert und aufgenommen“, so Oliver Heiliger, der sich ausdrücklich für die gute innerstädtische Zusammenarbeit bedankt.

Die Standortanalyse zeige, dass jeder in der Stadt als geeignet identifizierte Platz für die Realisierung einer Eiszeit seine spezifischen Kompromisse in Organisation, Logistik und Atmosphäre fordert.

Die hohe Besucherfrequenz der Eiszeit zeige die Attraktivität dieses Angebots und dokumentiere, „dass eine innerstädtische Eiszeit ihre Legitimation letztlich in der Akzeptanz ihrer Nutzer findet. Gefordert sei nun Kompromissbereitschaft, um dieses Angebot für die Zukunft zu sichern“, so die Stadt in einer Mitteilung.

Der Magistrat wird voraussichtlich in seiner nächsten Sitzung am heutigen Dienstag, 10. März, die Vorlage zur Zukunft der Eswe-Eiszeit beraten. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare