Wiesbaden

Bezahlbar wohnen in Wiesbaden ist möglich

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Die Reihe „Impulse für das Ostfeld“ wird in Wiesbaden am Donnerstag mit dem Architekten und Stadtplaner Joachim Schultz-Granberg fortgesetzt.

Am Donnerstag, 19. September, wird die gemeinsame Veranstaltungsreihe „Impulse für das Ostfeld“ von der Hochschule Rhein-Main, dem Wiesbadener Architekturzentrum und der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) fortgesetzt. Sie beginnt um 19 Uhr in der Hochschule Rhein-Main, Kurt-Schumacher-Ring 18, teilt das Rathaus mit. Alle Interessierten sind willkommen.

Das Thema heißt „Strategien für bezahlbaren Wohnraum“. Angemessenen und bezahlbaren Wohnraum für alle zu schaffen, das sei eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Die Kosten für Wohnraum würden nicht nur in gesuchten Lagen schneller als die Einkommen steigen.

Neben Senioren, Studenten, Alleinerziehenden und Geringverdienern seien längst auch Wiesbadener Mittelschichthaushalte in Bedrängnis. Teile der Bevölkerung würden verdrängt, heißt es in der Ankündigung. Der Architekt und Stadtplaner Joachim Schultz-Granberg zeigt an dem Abend wegweisende Projekte auf, die sozial und innovativ zu hochwertigen, bezahlbaren Wohnmodellen führen. Er greift auch auf, dass bezahlbarer Wohnraum oft gleichgesetzt werde, mit billigem Bauen und einschlägigen Klischees, wie kleinen Fenstern, schlechten Materialien oder monotonem Geschosswohnungsbau. Der hohe Bedarf an gutem und bezahlbarem Wohnraum könne aber auch Innovationen antreiben.  

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