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Bäume im Naturschutzgebiet Rabengrund bei Wiesbaden. 

Wiesbaden

Bäume in Wiesbaden leiden unter Trockenheit

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Im Winter und im Frühling hat es zu wenig geregnet. Die Stadt hat 650 Nachpflanzungen organisiert.

Andreas Kowol macht sich Sorgen: „Auch wenn es Anfang des Monats etwas geregnet hat, ist es für unsere Bäume insgesamt nach wie vor zu trocken“, sagt der Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr von den Grünen. „Nach einem viel zu trockenen Winter hat es auch im Frühjahr wochenlang keine nennenswerten Niederschläge gegeben.“

Bereits in den letzten beiden Jahren hatte die Trockenheit den Bäumen im Stadtgebiet zu schaffen gemacht. Aufgrabungen im letzten Jahr zeigten, dass die Böden bis in eine Tiefe von 1,50 Meter trocken waren.

„Um den Boden zu sättigen, müsste der Regen mehrere Wochen anhalten“, beschreibt Thomas Wilkerling, zuständiger Abteilungsleiter beim städtischen Grünflächenamt, die aktuelle Situation.

Daher pflanzt die Stadt vermehrt Bäume, die deutlich trockenheitsresistenter sind. Hierfür haben das Umwelt- und das Grünflächenamt eine spezielle Liste mit Arten erstellt. Darauf enthalten sind zum Beispiel der Amberbaum, der Rot-Ahorn, die Rotesche oder der Zürgelbaum.

Stadtrat Kowol betont, dass die Straßen der Stadt für die Bäume Extremstandorte sind. Wenig Wurzelraum und viele Abgase aus dem Verkehr seien ohnehin schon eine große Belastung. Die Trockenheit verschärfe das Problem dramatisch.

Er weist auch auf einen weiteren Punkt hin:. Denn wegen des zunehmenden Bedarfs bei der Wässerung der Grünanlagen müsse die Stadt Möglichkeiten zur Ausweitung der Brauchwassernutzung finden, um Trinkwasser einzusparen. Auch daran werde aber gearbeitet.

„Wir wollen Wiesbaden als grüne Stadt mit vielen Bäumen und Parks erhalten, denn das trägt wesentlich zur Lebensqualität in unserer Stadt bei. Es ist uns inzwischen gelungen, die vielen alten Fehlstellen, an denen früher einmal Bäume gestanden haben, mit 650 Nachpflanzungen zu beseitigen“, freut sich Kowol. 

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