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Für Ausbildung werben

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Zwei Programme für Jugendliche werden in  Wiesbaden fortgesetzt. Sie sollen auf die Vorteile der dualen Ausbildung hinweisen und Orientierung bieten während der Lehre.

Das in Wiesbaden seit Januar 2016 etablierte Projekt „Qualifizierte Ausbildungsbegleitung in Betrieb und Berufsschule“ wird bis Ende 2021 weitergeführt, teilt die Stadtverwaltung mit. Ziel des Programms ist es, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden.

Gleiches gelte für das Projekt „Lernwerkstatt“, das in den kommenden beiden Schuljahren an vier Wiesbadener Schulen angeboten wird, sagt Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Oliver Franz (CDU). Der Magistrat habe die entsprechenden Beschlüsse gefasst. Die Schulen, in denen die Lernwerkstatt angeboten wird, seien die Wilhelm-Leuschner-Schule, die Mittelstufenschule im Dichterviertel, die Erich Kästner-Schule sowie die Albrecht-Dürer-Schule. Während mit Hilfe der „Lernwerkstatt“ bei Schülern ein Interesse für die berufliche Ausbildung geweckt werden soll, geht es bei der qualifizierten Ausbildungsbegleitung um die Reduzierung von Ausbildungsabbrüche durch Prävention, Intervention und Netzwerkarbeit.

Zielgruppe sind Auszubildende, Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen, die bei Schwierigkeiten in der dualen Ausbildung von Ausbildungsbegleitern unterstützt werden.

„Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und eines gewandelten Ausbildungsmarktes sind diese Projekte ein wichtiger Faktor für die Zukunftsfähigkeit Wiesbadener Unternehmen“, sagt Wirtschaftsdezernent Oliver Franz. „Die städtischen Zuschüsse in Höhe von knapp über 200 000 Euro sind also eine gute Investition.“  

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