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Das Rhein-Main-Congress-Center dient seit Dezember als Impfzentrum.
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Das Rhein-Main-Congress-Center dient seit Dezember als Impfzentrum.

Wiesbaden

Wiesbaden möchte Kinder und Jugendliche impfen

Appell von Oberbürgermeister und Bürgermeister, sich gegen den Coronavirus immunisieren zu lassen

Die Landeshauptstadt möchte Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren die Gelegenheit bieten, sich in den Sommerferien gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Am 21. und 22. Juli stehen im Impfzentrum im Rhein-Main-Congresszentrum tausend Dosen des Biontech-Impfstoffs für die unter 18-Jährigen bereit. Die gleiche Anzahl wird für den zweiten Impftermin am 11. und 12. August zurückgehalten.

Mit der konzertierten Aktion von Stadt, Impfzentrum und der Helios Dr. Horst-Schmidt-Kliniken möchten die Verantwortlichen erreichen, dass Kinder und Jugendliche nach den Sommerferien ein möglichst normales Leben führen können und die Herdenimmunität schneller eintritt.

Sonderaktion

Das Impfzentrum Wiesbaden bietet am Mittwoch, 21. Juli, und Donnerstag, 22. Juli, jeweils von 11 bis 18.30 Uhr Sonderimpfungen. Pro Tag können 500 Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren sowie eine Begleitperson geimpft werden. Voranmeldungen sind nicht möglich.

Es wird gebeten , einen Aufklärungs- und Einwilligungsbogen mitzubringen, der auf der RKI-Seite abrufbar ist. Ebenso sind Personalausweis sowie das Krankenkassen-Kärtchen mitzubringen.

Die Zweitimpfungen werden am Mittwoch, 11. August, und Donnerstag, 12. August, stattfinden. Somit wäre am Ende der Sommerferien bereits eine Immunisierung erfolgt.

Die unter 18-Jährigen stellen 17 Prozent der Gesamtbevölkerung. „Wir werden die angestrebte Herdenimmunität mit einer Impfquote von 70 bis 80 Prozent nur erreichen können, wenn wir auch in der Gruppe der 12- bis 17-Jährigen zu deutlich höheren Impfquoten kommen“, sagen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Oliver Franz (CDU) am Donnerstag. Da aktuell genug Impfstoff vorhanden sei und sich im Impfzentrum eine gewisse Impfmüdigkeit bemerkbar mache, appellierte Franz an die Eltern, das Angebot für ihre Kinder anzunehmen. Aktuell empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko), unter 18-Jährige mit hohem gesundheitlichen Risiko oder mit Angehörigen mit hohen Risiko mit einem mRNA- Impfstoff (Biontech) zu impfen. Generell sei eine Impfung dieser Altersgruppe nach ärztlicher Aufklärung und Einverständnis aber immer möglich, so Franz. Er hoffe aber, dass die Stiko bald eine Empfehlung für die Immunisierung aller Kinder ausspreche.

Freie Termine im Zentrum

Da das Land Hessen kein Angebot mache, „wollen wir die Schüler nicht im Regen stehenlassen“, begründete Marc Dieroff, Leiter des Wiesbadener Impfzentrums, die Aktion. Sie sollten selbst entscheiden. An den Impftagen für die Minderjährigen stünden Ärzte und Kinderärzte für die Aufklärung bereit. Dieroff sagte, dass es inzwischen auch viele freie Termine für die Impfung Erwachsener gebe: in der kommenden Woche 4100 und der Woche darauf 6500.

Mende richtete einen eindringlichen Appell an Bürger und Bürgerinnen, sich mit dem Vakzin vor Covid-19 zu schützen, bevor im Herbst die Zahl der Infektionen wieder steige. Er sagte: „Vollgas geben anstatt Nachlassen ist die Devise.“

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