Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In Mönchengladbach ist das Format im vergangenen Jahr erprobt worden.
+
In Mönchengladbach ist das Format im vergangenen Jahr erprobt worden.

Wiesbaden

Wiesbaden: Konzertbesuch im Strandkorb

  • VonDiana Unkart
    schließen

Im Stadion werden im Juni und Juli rund 30 Live-Konzerte gespielt.

Live-Konzerte sind während der Pandemie nicht möglich? Sind sie doch. Wer Revolverheld, die Fantastischen Vier, Gentleman, die Crackers, Helge Schneider, Fury in the Slaughterhouse, Fritz Kalkbrenner, Jan Delay und viele andere erleben möchte, hat im Juni und Juli im Stadion in Wiesbaden Gelegenheit dazu. Insgesamt sind 22 Shows geplant. Zusätzlich präsentiert das Rheingau Musik Festival Künstler:innen und Bands.

Um Abstands- und Hygieneregeln zu gewährleisten, werden im Stadion etwa 650 Strandkörbe aufgebaut. In den Körben und davor darf corona-konform gefeiert und getanzt werden. Zusätzliche Plätze – ohne Strandkorb – gibt es auf den Tribünen, sodass in Wiesbaden etwa 2500 bis 2700 Menschen den Konzerten lauschen dürfen.

Strandkorb-Open-Air nennt sich das Veranstaltungsformat, das im vergangenen Jahr in Mönchengladbach getestet wurde. 63 Live-Konzerte gab es dort „und keine einzige Meldung über eine Ansteckung“, sagt Melanie Poschinski vom Veranstalter Hockeypark.

Damit sich Besucher:innen nicht begegnen und alle Regeln eingehalten werden können, ist ein ausgeklügeltes Wege- und Hygienekonzept entwickelt worden, das mit dem Deutschen Tourismuspreis ausgezeichnet wurde.

Getränke und Speisen können vorab oder im Stadion per Smartphone gebucht und bezahlt werden. In den fest verankerten Strandkörben ist Platz für zwei Personen. Weil die Tickets personalisiert sind und beim Buchen feste Plätze ausgewählt werden müssen, ist eine Kontaktrückverfolgung möglich. Sollten wegen geänderter Corona-Verordnungen Konzerte ausfallen und nicht verschoben werden können, werde das Geld für die Tickets zurückerstattet, sagt Melanie Poschinski.

Im vergangenen Jahr habe das Veranstaltungsunternehmen alle Strandkörbe eines Möbeldiscounters aufgekauft, erzählt sie lachend. Für die Deutschlandtour in diesem Jahr seien nun eigene Strandkörbe entworfen worden.

Infos und Tickets gibt es unter https://strandkorb-openair.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare