Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Eine 100 Tonnen schwere Stopfmaschine bringt den Schotter auf den Gleisen in die richtige Position und sorgt für seine Festigkeit. dpa
+
Eine 100 Tonnen schwere Stopfmaschine bringt den Schotter auf den Gleisen in die richtige Position und sorgt für seine Festigkeit. dpa

Wiesbaden

Wiesbaden: Keine Einschränkungen mehr für Fahrgäste

  • VonDiana Unkart
    schließen

Die Bahn bereitet die Wiederaufnahme des Zugverkehrs zum Hauptbahnhof vor, der seit Juni wegen der Sperrung der Salzbachtalbrücke nicht mehr angefahren werden konnte. Start ist am 22. Dezember.

Es scheppert und rappelt dort, wo einst die rund 300 Meter lange Autobahnbrücke über den Salzbach in Wiesbaden führte. Bautrupps sind unablässig damit beschäftigt aufzubauen, was im Zuge der Brückensperrung und vor deren Sprengung zurückgebaut werden musste.

Gerade erst ist die Mainzer Straße, die unter der Brücke entlangführte und gesperrt werden musste, stadteinwärts für den Verkehr freigegeben worden. Vom nächsten Mittwoch, 22. Dezember, an sollen auch wieder Züge und S-Bahnen den Hauptbahnhof anfahren. Nach Angaben der Bahn kommen die Arbeiten an den Gleisen und Leitungen voran. Ein Großteil der Infrastruktur sei bereits wiederhergestellt.

Die Straßen und Bahnstrecken unter der Brücke mussten im Juni gesperrt werden, weil das marode Bauwerk einzustürzen drohte. Seither war der Hauptbahnhof der hessischen Landeshauptstadt vom Bahnverkehr abgeschnitten.

Bevor die Salzbachtalbrücke Anfang November gesprengt wurde, mussten Technik und Gleise abgebaut beziehungsweise vor Trümmerteilen geschützt werden. Rund 1,1 Millionen Euro hat der Ab- und Aufbau der Technik nach Angaben der Bahn gekostet.

Derzeit bringt eine 35 Meter lange Stopfmaschine mit mehreren Metallgreifern den Schotter in die richtige Position. Das sei wichtig, damit die Gleise stabil an der richtigen Stelle lägen. Die Universalstopfmaschine ist 100 Tonnen schwer und schafft bis zu 350 Meter Strecke in der Stunde. Insgesamt verbaut die Deutsche Bahn an der Strecke nach Wiesbaden/Mainz zirka 500 Meter Gleise, 450 Tonnen Schotter und rund 6600 Meter Oberleitung.

Am 22. Dezember wird die S8 als erste Bahn nach der Sperrung um 3.18 Uhr den Hauptbahnhof verlassen. „Ab diesem Zeitpunkt werden die Auswirkungen für die Fahrgäste vorbei sein“, sagt eine Bahn-Sprecherin. Sie könnten dann wie gewohnt mit dem Zug über die Strecke fahren. Es stünden zwar noch Restarbeiten an, die jedoch keinen Einfluss auf den Bahnverkehr hätten. Beispielsweise müssten Materiallagerflächen aufgeräumt und zurückgebaut werden. Dass eines der fünf Gleise am 22. Dezember noch nicht zur Verfügung stehe, beeinträchtige die Fahrpläne nicht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare