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Wiesbaden

Wiesbaden: Indische Corona-Variante in Kita und Schule

  • VonDiana Unkart
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Ob die Virusvariante, die als besorgniserregend eingestuft wurde, ursächlich ist für die hohen Werte, bleibt unklar. In mehreren Fällen stehen die Ergebnisse der Sequenzierungen noch aus.

Länger als in den meisten Städten und Kreisen hat es gedauert, bis in Wiesbaden die Sieben-Tage-Inzidenz gesunken ist. Noch immer liegt sie vergleichsweise hoch. Erst seit Mittwoch gelten in der Stadt nicht mehr die Regeln der Bundes-Notbremse. Die Frage, warum die Werte so lange auf hohem Niveau verharren, lässt sich nicht so einfach beantworten.

Ob sie im Zusammenhang stehen mit der Virusvariante B.1.617, die zuerst in Indien nachgewiesen wurde und heute Variante Delta genannt wird, lasse sich nicht mehr sicher beurteilen, sagt Gesundheitsamtsleiterin Kaschlin Butt. Nach jüngsten Angaben des Robert Koch-Instituts tritt diese Variante, die von der Weltgesundheitsorganisation wegen der höheren Übertragbarkeit und einer veränderten Immunantwort als besorgniserregend eingestuft wird, in Deutschland bislang nur vereinzelt auf. Hessen liegt allerdings bei der Ausbreitung dieser Variante vorn, gefolgt von Rheinland-Pfalz.

In Wiesbaden sind nach Angaben des Gesundheitsamtes elf Fälle bekannt. In sieben weiteren Fällen stünden die Ergebnisse der Sequenzierung noch aus. Verbindungen hätten in eine Schule und in einen Kindergarten nachgewiesen werden können. Aus diesem Umfeld befänden sich 30 Personen in Quarantäne. Weitere Testungen liefen derzeit. In wie viel Prozent der Proben in Wiesbaden die Variante Delta nachgewiesen wurde, darüber möchte das Amt keine Auskunft geben. Deutschlandweit lag ihr Anteil zuletzt bei rund zwei Prozent.

Dass die Sieben-Tage-Inzidenz in Wiesbaden schließlich doch unter die Marke von 100 gesunken ist, führt Kaschlin Butt auf die Regeln der Bundes-Notbremse zurück, die Wirkung gezeigt hätten. Gleichzeitig schreite die Impfkampagne merklich voran. Derzeit werden im Impfzentrum wegen der knappen Impfstoffmengen vor allem Spritzen zur Zweitimpfung gesetzt.

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