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Ein neuer Platz für Kultur im „Lili“, dem früheren Liliencarre. Foto: Michael Schick,
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Ein neuer Platz für Kultur im „Lili“, dem früheren Liliencarre.

Wiesbaden

Wiesbaden: Im Einkaufszentrum „Lili“ soll auch Kultur stattfinden

Veranstaltungen für bis zu 200 Menschen - in Corona-Zeiten klingt das utopisch. Doch die Stadt Wiesbaden und das Centermanagement des einstigen Liliencarrés sind optimistisch und schließen eine Vereinbarung.

Im sogenannten Lili (ehemals Liliencarré), dem Einkaufszentrum am Hauptbahnhof, sollen Räume für eine kulturelle Zwischennutzung zur Verfügung gestellt werden. Darauf hätten sich das Kulturdezernat und das Centermanagement verständigt, teilt die Stadt mit.

„Ich freue mich sehr, dass wir auf einem guten Weg sind, um die Frage der Räume für Künstlerinnen und Künstler in unserer Stadt anzugehen“, so Kulturdezernent Axel Imholz (SPD). Die Ergebnisse des Kulturentwicklungsplans zeigten einmal mehr, dass hier dringender Handlungsbedarf bestehe. „Die Kooperation mit dem Lili ist gerade in der Pandemie ein sehr positives Zeichen.“ „Das ist eine große Bereicherung für das Angebot und die Atmosphäre in unserem Haus“, so Centermanager Robert Klemm.

Der neue Veranstaltungsraum ist den weiteren Angaben zufolge 500 Quadratmeter groß und soll knapp 200 Besucherinnen und Besuchern Platz bieten. Hinzu kommt ein 200 Quadratmeter großes Ladengeschäft zur Nutzung für Proben und als Backstage-Bereich. Um die technische und bauliche Ausstattung kümmern sich das Kulturamt und das Centermanagement gemeinsam.

Die Räume sollten grundsätzlich allen interessierten Gruppen und Institutionen in Wiesbaden offenstehen, heißt es. Die Abstimmung der Terminanfragen übernimmt dann ein eigens dafür vom Kulturamt beauftragter Koordinator beziehungsweise eine Koordinatorin.

Die Zwischennutzung läuft vorerst bis Ende 2021. „Wir werden frühzeitig über eine mögliche Fortsetzung der Vereinbarung sprechen, um Planungssicherheit zu gewährleisten“, betont Imholz. pz

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