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Wiesbaden: Fußball gegen Hetze

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Von: Madeleine Reckmann

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Am Fair-Play-Turnier im Juni beteiligen sich Geflüchtete, Prominente und Sportler.

Beim Fair-Play-Turnier in Wiesbaden soll es um Fußball gehen, aber auch darum, ein Zeichen gegen Rassismus, Hetze und Gewalt zu setzen, ganz nach dem vom Hessischen Innenminister Peter Beuth (CDU) ins Leben gerufenen Programm „Sport und Flüchtlinge“. Nach der langen Corona-Pause ist das dritte von Michael Medoch organisierte Turnier dazu gedacht, die Serie von Fair-Play-Veranstaltungen fortzuführen. Das Event soll am Samstag, 25. Juni 2022, auf dem VfR-Platz im Sportpark Rheinhöhe im Konrad-Adenauer-Ring/Steinberger Straße steigen. Die Erlöse und Spenden gehen an die Sportjugend Hessen und an Wiesbadener Sportvereine. Denn dort wird Integrationsarbeit geleistet.

Angekündigt sind sechs Flüchtlingsmannschaften aus hessischen Sportvereinen, die um den Fair-Play-Cup wetteifern. Zudem kicken Prominente wie der Bundestagsabgeordnete Ingmar Jung, Vorstandsmitglied des Versorgungsunternehmens Eswe, Jörg Höhler, und Boxprofi Benni Shemallari den Ball. Ihr Team tritt gegen eine Fußballmannschaft des ZDF und die Nationalmannschaft der Winzer an. Der Co-Nationaltrainer von Montenegro, Ali Reza Marzban, trainiert die Promi-Mannschaft in den Wochen davor. Zusätzlich wird Musik geboten, Infostände der Polizei, von Vereinen und Unternehmen präsentieren sich, und an verschiedenen Mitmachangeboten kann gesportelt werden.

Das Fair-Play-Turnier wird von großen Teilen der Wiesbadener Stadtgesellschaft unterstützt, Moderator ist der Fernseh- und Radiomoderator Tim Frühling.

Für das kommende Jahr ist eine Veranstaltung mit Musik oder Comedy im Gespräch, das Motto „Gegen Rassismus, Hetze und Gewalt“ bleibt aber.

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