Wiesbaden

Wiesbaden: Fuhrpark wird elektrisch

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Die Stadtverwaltung hat 52 Fahrzeuge bestellt. Eswe sorgt für die Ladestationen, ein Teil der Kosten wird durch den Bund gefördert.

Die Stadt Wiesbaden erweitert ihren Fuhrpark – und zwar „klimafreundlich, nachhaltig und leise“, wie sie es beschreibt. Nach einer EU-weiten Ausschreibung hat sie insgesamt 52 Elektrofahrzeuge bestellt. Für die notwendige Lade-infrastruktur sorgt Eswe.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte bereits im vergangenen Dezember der Fuhrparkumstellung auf Elektromobilität zugestimmt. Nun wird Eswe an insgesamt elf Standorten zusammen 72 neue Ladepunkte errichten. Acht davon sind Schnellladepunkte.

„Unser erklärtes Ziel ist es, den Anteil von E- und Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen in Wiesbaden deutlich zu steigern. Die Landeshauptstadt muss dabei mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärt Andreas Kowol (Grüne), Dezernent für Umwelt, Grünflächen und Verkehr.

„Neben der Elektrifizierung der Busflotte und der Parkgebührenbefreiung für Elektroautos auf öffentlichen Parkplätzen ist die von uns vorangetriebene Flottenumstellung der nächste naheliegende Schritt“, so Kowol weiter.

So wird in der Wettiner Straße eine neue Trafo-Station errichtet. Die Installationsarbeiten für die Ladesäulen finden im November und Dezember statt. Im Januar 2020 gehen die E-Tankstellen schließlich in Betrieb – rechtzeitig vor der Auslieferung der neuen Flotte.

Die Anschaffung der Fahrzeuge und Ladesäulen wird durch das Sofortprogramm „Saubere Luft 2017 – 2020“ des Bundes bezuschusst. So werden beim der Ladeinfrastruktur rund 195 000 von 220 000 Euro gefördert. Die Kosten für die Schaffung der Anschlussvoraussetzungen sind selbst nicht förderfähig und belaufen sich auf etwa 450 000 Euro.

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