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Wiesbaden

Fridays for Future ist gegen die Ostfeld-Bebauung

  • Madeleine Reckmann
    vonMadeleine Reckmann
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Die Wiebadener Gruppierung der weltweiten Klimabewegung Fridays for Future sieht durch die Bebauung des Ostfeldes mit Wohnungen und Gewerbe das städtische Klima gefährdet.

Fridays for Future Wiesbaden (FFF) stellt sich gegen die geplante Bebauung des Ostfelds. FFF-Sprecherin Joelle Sander begründet die Haltung der Klimabewegung der Schüler:innen in einem Positionspapier unter anderem mit der starken Gefährdung für das städtische Klima und der Zerstörung des Biotops Kalkofen. Sie appelliert an die Verantwortlichen der Stadtentwicklungsgesellschaft und der Stadtverordnetenversammlung, das Projekt zu stoppen. Im Ostfeld soll in einigen Jahren ein neues Quartier mit Wohnungen für 10 000 Menschen und zwei Gewerbegebieten mit 8700 Arbeitsplätzen auf 125 Hektar Ackerland entstehen. Sander plädiert dafür, bereits versiegelte Flächen für Neubauten zu nutzen. Die FFF-Sprecherin sieht in den Plänen für das Ostfeld die Wissenschaft nicht ausreichend beachtet. Das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie habe für den Fall der Ostfeld-Bebauung einen Temperaturanstieg von 1,5 bis zwei Grad für die an Main und Rhein liegenden Wiesbadener Stadtteile und die Mainzer Innenstadt prognostiziert. Für FFF stellt die Nichtbeachtung der wissenschaftlichen Argumente „Greenwashing“ dar.

Ingo von Seemen von den Linken&Piraten: „Wir stehen an der Seite der Jugendlichen, es ist deren Zukunft, die durch das Ostfeld weiter bedroht wird.“ Wegen ihrer schädlichen Auswirkungen sei die Bebauung nicht mit einer klimagerechten Stadtplanung vereinbar.

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