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Bildungserfolg hängt hierzulande nach wie vor auch von der sozialen Herkunft ab.
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Bildungserfolg hängt hierzulande nach wie vor auch von der sozialen Herkunft ab.

Wiesbaden

Wiesbaden: Forschungsprojekt zu Bildungsbarrieren

Wie und ob junge Menschen einen Zugang zu Bildung finden, was sie davon abhält und wie sie diese Hindernisse überwinden können - an der Hochschule Rhein Main forscht ein Projektteam dazu.

Wissenschaftler:innen im Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Rhein Main (HSRM) untersuchen in einem Forschungsprojekt, wie Bildungsbarrieren entstehen und wie sie abgebaut werden können. Damit leiste das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit, heißt es in einer Mitteilung der Hochschule. Nach wie vor sei Bildungserfolg in Deutschland insbesondere eine Frage der sozialen Herkunft.

Das Forschungsteam geht von der Hypothese aus, dass Barrieren entstehen, weil das Bildungsangebot und die Nutzer:innen „nicht kompatibel“ sind. Soll heißen: „Jugendliche aus unterschiedlichen soziokulturellen Milieus bilden sich auf unterschiedliche Art und Weise. Diese entspricht in vielen Fällen nicht den Maßnahmen formaler und non-formaler Bildung“, erklärt das Team.

Geforscht wird übrigens in Kooperation mit dem Rheingau-Taunus-Kreis in einer Wissenschafts-Praxis-Kooperation (WPK). Projektleiterin Tanja Grendel, Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Wiesbadener Hochschule: „Auf Basis der gewonnenen empirischen Erkenntnisse werden in städtischen Quartieren in Wiesbaden und ländlichen Quartieren im Rheingau-Taunus-Kreis (...) Projekte zur Überwindung dieser Barrieren partizipativ entwickelt.“ Beteiligt daran seien Partner:innen aus der Bildungspolitik, lokale Bildungsträ-ger:innen und bildungsbenachteiligte Jugendliche. Über ausgewählte bildungsbiographische Interviews werden Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Formen von Bildung rekonstruiert.

Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 460 000 Euro gefördert. pz

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