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Diese Brennstoffzellenbusse sind ab Montag in der Stadt unterwegs.
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Diese Brennstoffzellenbusse sind ab Montag in der Stadt unterwegs.

Wiesbaden

Wiesbaden: Erste Wasserstoffbusse fahren im Linienbetrieb

  • Petra Zeichner
    VonPetra Zeichner
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Insgesamt zehn sollen es bis Ende Dezember dieses Jahres sein, sieben Busse mit Brennstoffzellen hat die Stadt Wiesbaden bereits geliefert bekommen. Ab dem 20. Dezember sind die ersten beiden fahrplanmäßig unterwegs.

Die Batterien auf dem Dach, den Wasserstoff im Tank: Ab kommenden Montag fahren die ersten beiden Brennstoffzellenbusse im Wiesbadener Liniennetz. Der erste Bus wird laut Mitteilung von Eswe Verkehr um etwa 4.40 Uhr als Linie 18 den Betriebshof verlassen und bis in den Nachmittag hinein auch auf der Linie 24 zum Einsatz kommen. Das zweite Fahrzeug wird ab etwa 5 Uhr als Linie 15 eingesetzt und trägt bis um kurz vor 15 Uhr auch die Liniennummern 48 und 38.

Die Wagen des Herstellers CaetanoBus werden mit sogenanntem grünem Wasserstoff aus der eigenen Wasserstofftankstelle betankt, die Reichweite beträgt laut Eswe 350 bis 400 Kilometer. Der grüne Wasserstoff werde nachhaltig unter der Verwendung regenerativer Energiequellen erzeugt, heißt es. Für die Eswe-Busse komme er aus dem Energiepark Mainz.

Rund 3,6 Millionen Euro bekommt Eswe Verkehr in Form von Zuschüssen

Es gibt einen dritten Brennstoffzellenbus, der derzeit als Schulungsfahrzeug dient. Vier weitere werden derzeit für den Linienbetrieb vorbereitet.

Zu den Kosten für die insgesamt zehn Busse – die restlichen drei sollen bis Ende Dezember geliefert werden – machte Eswe gestern keine Angaben, auch nicht auf Anfrage. Jedoch würden sie gefördert, zum einen von dem EU-Projekt Jive (Joint Initiative for Hydrogen Vehicles across Europe) mit 1,95 Millionen Euro. Rund 1,7 Millionen Euro kämen außerdem aus dem Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie des Bundesverkehrsministeriums.

Weitere Informationen über die Brennstoffzellenbusse gibt es auf der Website von Eswe Verkehr.

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